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Stadtschule Wunstorf

Aus dem Leben einer Puppenspielerin

Timo und Lisa, Klasse 4b, Stadtschule Wunstorf

Vier verschiedene Koffer baut Britt Wolfgramm auf ihrer Bühne auf. Ein Koffer sieht so aus wie ein Strand. Die anderen bilden einen großen Leuchtturm. Der mittlere hat auf der Rückseite ein Bild von einem Waggon. Die vier Koffer stellen die Kulisse dar. Viel mehr Kulisse braucht sie nicht, um ihre Geschichte zu erzählen.

Mit den Koffern erzählt Britt Wolfgramm die Geschichte von Eliot und Isabella, von Freunden, die zusammenhalten müssen auf der blöden Insel Ratzekoog. Die lustige Geschichte über die beiden Rattenkinder Eliot und Isabella hat Britt Wolfgramm den Kindern der Stadtschule Wunstorf am 28. Februar auf der Faschingsfeier vorgespielt. Seit 30 Jahren spielt sie Figurentheater, weil ihre Eltern schon ein Zaubertheater hatten mit einem Tiger und großen Illusionen. Als sie 10 Jahre alt war, hat sie einen Puppenspieler kennen gelernt und wollte dann auch eine Puppenspielerin werden. Dieser Traum ist für sie in Erfüllung gegangen. Nach ihrer Ausbildung als Designerin hat sie vier Jahre studiert an der Fachhochschule. Gleichzeitig hat sie sich weitergebildet und hat bei professionellen Puppenspielern bestimmte Techniken gelernt, wie Schattentheater, Figurenbau und Marketing.

Britt Wolfgramm hat schon viele Stücke vorgespielt. Das Stück „Eliot und Isabella“ ist nun schon fast zwei Jahre alt. Ein neues Stück einzuüben dauert von der ersten Grundidee bis zur Premiere ungefähr ein dreiviertel Jahr. Da muss man bauen und proben und der Text und die Musik gehören auch dazu.

In ihrem Job als Puppenspielerin gefällt ihr besonders, dass sie sehr viel unterwegs sein kann und viele neue Leute kennen lernt. Sie freut sich immer, „dass die Leute viel lachen, wenn ich da bin und sich freuen.“ Aber auch so Schwierigkeiten müssen bei der Arbeit als Puppenspielerin mit eingeplant werden. Beim Spielen muss sie sich vorher genau überlegen, wenn sie als Solo-Figurenspielerin unterwegs ist, dass sie auch alle Figuren bewegen kann. Das andere ist, dass sie gesund bleiben muss, damit man auch alle Termine wahrnehmen kann.

Gerne war Britt Wolfgramm dazu bereit, mit uns Kinderreportern von der Neuen Presse ein Interview zu führen. Sie berichtet noch, dass es in Berlin eine Hochschule gibt, wo Schauspieler ausgebildet werden und dass man da Puppentheater lernen kann. In Stuttgart gibt es seit 20 Jahren auch bereits eine Ausbildungsstätte.

Das Stück „Eliot und Isabella“ hat den Kindern der Stadtschule sehr gut gefallen.


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