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Im Märzen der Bauer

Ein Interview mit Landwirt Carsten Fricke aus Schwüblingsen

Warum sind Sie Landwirt geworden?

Weil ich sehr viel Spaß an dem Beruf habe und von Kindheit an mit ihm vertraut bin.

 

Wie wird man Landwirt?

Man macht einen Schulabschluß. Danach macht man ein Jahr BGJ Agrar. Dann folgt eine zweijährige praktische Ausbildung.
Man kann auch eine dreijährige praktische Ausbildung machen, wenn kein BGJ Agrar vorweg läuft.

 

Wie läuft die Frühjahrsbestellung ab?

Gegenüber letzten Jahres machen es uns die Witterungsverhältnisse schwer, denn der Boden ist dieses Jahr sehr viel feuchter und kälter. Zur Zeit wird der Boden bearbeitet. Danach werden die vorgekeimten Kartoffeln gepflanzt und das Getreide sowie auch die Rüben gedrillt.

 

Wann werden die ersten Feldfrüchte geerntet?

Es kommt auf das weitere Wetter an. Die Niederschlagsmenge und die Temperaturen beeinflussen das Wachstum. Aber häufig haben wir Ende Mai die ersten Frühkartoffeln gerodet.

Haben Sie Mitarbeiter?

Ja, ich habe einen festen Mitarbeiter und drei Saisonmitarbeiter, dazu kommen noch die Familienmitglieder.

 

Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?

Um 7.00 Uhr ist die Mitarbeiterbesprechung. Dann folgt bis 12.00 Uhr Kartoffeln pflanzen und Getreide drillen. Um 12.00 – 13.30 Uhr Mittagspause. Danach weitere Hof- und Feldarbeit bis 18.00 Uhr. Anschließend folgt eine Stunde Büroarbeit.

 

Was hatten Sie als Kind für einen Berufswunsch?

Mein Wunsch ging in Erfüllung. Ich bin Landwirt geworden und wollte dies immer werden.

 

Haben Sie schon einen Nachfolger für Ihren Betrieb gefunden?

Ja, mein Sohn geht in diesem Jahr in die Ausbildung zum Landwirt. Aber vielleicht hat auch meine Tochter Interesse.

 

Danke für das Interview.

Johann

 


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