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Wie alles angefangen hat - LEGO

Rote, blaue und grüne Steine, fast jeder hat sie oder kennt sie.

LEGO, na klar. Doch so wie wir sie heute kennen waren sie nicht immer (steinförmig). Alles begann in Dänemark 1932, der inzwischen schon 42-jährige Ole Kirk Christiansen war ein sehr gefragter Tischlermeister. Doch die Zeiten waren schlecht und er musste jeden seiner Mitarbeiter entlassen. Als Ole auch noch seine Frau verlor, waren die Zeiten für ihn aussichtslos. Eines Tages wollte er seinen vier Kindern eine Freude machen und sägte aus Holz eine Ente, die man an einer Leine ziehen konnte. Seinen Kindern gefiel das neue Spielzeug sehr. Da kam Ole auf die Idee Spielzeug herzustellen. Er hatte zum Glück noch viel Holz in seiner Tischlerwerkstatt. Doch sie konnten nur wenig verkaufen.
Aber sie brauchten Geld. Einer seiner Söhne - namens Godtfred - half ihm dabei. Godtfred war schon zwölf Jahre alt. Jetzt verbreitete sich schnell die Nachricht, dass in der alten Tischlerei Holzspielzeug bester Qualität  hergestellt wurde. Eines Tages kam ein Mann zu Ole der sein Leben verändern sollte. Es war ein Großhändler aus Frederitcia. Er schaute sich das Holzspielzeug an und war beeindruckt. Er gab Ole Kirk Christiansen eine Bestellung von Spielsachen .Sie hatten jetzt viel zu tun in der kleinen Werkstatt und Ole konnte sogar seine alten Mitarbeiter wieder einstellen, denn sie wollten alles fertig haben. Doch der Großhändler schrieb einen Brief und erzählte darin ,dass er nicht mehr genug Geld hätte um das ganze Spielzeug zu bezahlen.
Doch Ole gab nicht auf und beschloss schließlich das ganze Spielzeug selber zu verkaufen. Ole konnte zwar gute Spielsachen herstellen, aber er war ein schlechter Verkäufer, deswegen ließ er sich auf ein Tauschgeschäft ein.
Viel Holz gegen viel Essen. Die Familie hatte jetzt genügend Essen. Aber das Spielzeug ließ sich trotz Bemühungen nicht gut verkaufen. Sie brauchten einen guten Namen. Auf Dänisch heißt Spielgut LEG GODT, deswegen entschied er sich für "Lego".  
Ole wusste aber nicht, dass auf Latein Lego soviel heißt wie "ich stecke zusammen". Sie hatten in dem  Jahr mehr als gewöhnlich verdient. Ole wollte sich von dem Geld eine Fräsmaschine kaufen und das tat er auch. Selbst als der zweite Weltkrieg ausbrach, taten sie ihr Bestes. Nichts konnte mehr passieren, dachten sie. Im Jahr 1942 geschah es, ein Telefonmast brach ab und setzte die Werkstatt in Brand.Ole rannte nach draußen ,rief sofort die Feuerwehr doch es war zu spät - alle seine Zeichnungen , Pläne und Materialien waren vernichtet. 
Ole gab nicht auf. Seine kleine Firma erkämpfte sich wieder einen Platz auf dem Markt. Eines Tages fuhr Ole im Jahre 1946 nach Copenhagen um sich dort eine Maschine anzusehen. Er bekam dort einen kleinen ziegelförmigen Stein geschenkt.
Die Maschine war eine Kunststoffspritzgussmaschine. Er fragte per Telefon Godtfred, ob sie so eine Maschine kaufen sollten.Der Sohn war von der Idee nicht so begeistert, da diese Maschine sehr teuer war.  Ole kaufte sie aber trotzdem.
Als die Maschine endlich eintraf, bauten sie viele neue Sachen. Ole hatte aber immer noch diesen Stein, der ihn nicht  in Ruhe ließ.Doch plötzlich sanken die Verkaufszahlen und sie hatten viel zu viel Spielzeug. Godtfred beschloss schließlich das Lego selber zu verkaufen. Somit half er Lego aus der Patsche. Eines Tages kam der Tag an dem Ole 60 wurde. Alle feierten fröhlich. Auf dem Schiff kam Godtfred von einer Geschäftsreise zurück und da lernte er den Chef eines Einkaufszentrums kennen.
Der war der Meinung, dass sein Lego kein System hätte.Er musste die ganze Zeit daran denken -"System, System". Eines Tages sagte der Sohn seinem Vater: "Lego hat gar keinen System. Die Kinder haben immer fertige Spielsachen bekommen, aber sie brauchen etwas, was ihre Fantasie und Kreativität fördert." Diese Idee gefiel Ole. Es kam noch im selben Jahr ein Lego-System auf den Markt, bei dem man viel über Verkehrssicherheit lernen konnte. Es war ein großer Durchbruch.Die Firma wollte ihre Produkte nicht nur in Dänemark, sondern auch in anderen Ländern verkaufen. Man konnte bis jetzt nur Häuser bauen, die Steine hielten aber nicht gut zusammen und die Bauwerke stürzten ein. Sie entdeckten, dass die Steine, wenn sie mit Röhren ausgestattet werden, bessere Klemmkraft hatten. Diese Konstruktion kam gut an. Der Fantasie waren keine Grenzen mehr gesetzt. 
Leider konnte Firmengründer Ole diese geniale Idee nicht mehr miterleben, da er im Jahr 1958 verstarb.  Sein Sohn übernahm die Geschäftsführung und konzentrierte sich nur noch auf die kleinen Steine und nicht mehr auf das Holzspielzeug.
LEGO wurde immer erfolgreicher. Es liegt eine lange Geschichte zwischen Holzspielzeug bis hin zum Legostein.

Robin


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