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Tele Health

Rösler auf der CeBIT: „Elektronische Gesundheitskarte kommt“

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) bekannte sich bei der Eröffnung der Tele Health auf der CeBIT zur elektronischen Gesundheitskarte: "Sie kommt."

Von Thomas Nagel

Hannover. „Die elektronische Gesundheitskarte ist mitnichten gestoppt“, so der Minister. Man brauche ein branchenübergreifendes Erfolgsprojekt. Deshalb werde die elektronische Gesundheitskarte mit drei Grundfunktionen starten. Auf der Karte sollen die Stammdaten zur Person, ein Notfalldatensatz (zum Beispiel mit Blutgruppe und Medikamentenunverträglichkeit) und eine Arzt-zu-Arzt-Kommunikation enthalten sein. „Alle weiteren Informationen sollen später modular nachfolgen“, meinte Rösler. Als Zeitpunkt für den Start für die elektronische Gesundheitskarte nannte der Minister „vielleicht schon nächstes Jahr“.

Konkreter drückte sich Wirtschaftsminister Brüderle aus. Er will erreichen, dass bis 2014 rund 75 Prozent der Bevölkerung über einen 50 Megabit-Anschluss verfügen. Er verwies auf die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft. „Sie macht zehn Prozent unseres Sozialproduktes aus.“ Insofern sei die Telehealth eine Notwendigkeit, um schwere Leiden lindern zu helfen. Sie sei aber auch notwendig, um Arbeitsplätze zu schaffen und erhalten. In Adenauerscher Schlichtheit forderte er mehr Innovationskraft in Deutschland: „Fenster auf, Mief raus, dann wird es besser.“


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