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Bau des DLRG-Heims verzögert sich

Noch herrscht auf dem Gelände unweit des Maschsees zwischen Güterumgehungsbahn und Schnellweg eher ruhiges Treiben. Doch dies soll sich schon bald ändern.

Mitte Mai könnte dort der Bau des neuen DLRG-Heims beginnen. Auf einer Fläche von 1400 Quadratmetern sollen fünf Hallensegmente mit angegliedertem Verwaltungs- und Schulungstrakt entstehen. Der Erbpachtvertrag mit der Stadt Hannover ist längst unterzeichnet und eine Finanzierungszusage in Höhe von 230 000 Euro gibt es ebenfalls, unklar ist allerdings weiterhin der genaue Termin des Baubeginns. Nachdem die Preisangebote für die erste Ausschreibung um rund ein Drittel höher lagen als die vom DLRG-Bezirksverband Hannover-Stadt kalkulierten 300 000 Euro, wurde der Baubeginn auf das zweite Quartal verschoben. „Wir haben die Ausschreibungen am 1. Februar erneut an regionale Firmen und Betriebe verschickt und hoffen nun auf günstigere Angebote“, sagt Torsten Heuer, Vorsitzender des Bezirksverbands.

Derzeit ist die DLRG in einem von der Stadt bereitgestellten Ausweichquartier im ehemaligen Tanneberger-Gebäude in der Wagenfeldstraße untergebracht. Dies sei zwar groß genug, doch gleiche es eher einer Industriebrache, sagt Bezirksverbandssprecher Manfred Buttke: „Wenn neue Mitglieder hierher kommen, dann schlucken sie erstmal.“ Das soll sich mit dem Neubau ändern. Den Lebensrettern steht dann allerdings insgesamt rund ein Drittel weniger Fläche zur Verfügung. „Da müssen wir uns sicherlich von einigen Geräten trennen. Der Vorteil ist aber, dass wir uns dann ungestört wieder auf unsere Arbeit konzentrieren können“, sagt Buttke. Dazu gehören zum Beispiel Erste-Hilfe-Schulungen, die Schwimmausbildung und die Badeaufsicht am benachbarten Strandbad und am Altwarmbüchener See.

Im Neubau, der über Schützenallee und Pänner-Schuster-Weg zu erreichen sein wird, ist eine moderne, 240 Quadratmeter große Halle für die Fahrzeuge und Boote geplant. Der angrenzende Verwaltungs- und Schulungstrakt umfasst 210 Quadratmeter. Hier sollen die Jugendgruppe sowie die etwa 200 aktiven Mitglieder des Vereins ab Herbst 2009 ihre neue Heimat finden.

Um den Neubau finanzieren und ausstatten zu können, ist der Bezirksverband auf private Spenden angewiesen. Deswegen haben Heuer und Buttke Briefe an mit dem Wassersport verbundene Firmen und Unternehmen mit der Bitte um Unterstützung geschickt. Zudem soll die Aktion Spendensteine im Rahmen des Bezirkstagung am 20. Februar ins Leben gerufen werden. „Ab einem dreistelligen Spendenbetrag erwirbt der Geldgeber einen Stein, auf dem sein Name eingraviert ist“, erklärt Buttke. Dieser werde dann im Eingangsbereich des Neubaus gut sichtbar platziert.

Während der Tagung des DLRG Bezirksverbands Hannover-Stadt am Freitag, 20. Februar, 19 Uhr im Wohnpark Kastanienhof, Am Mittelfelde 102, haben Mitglieder und Interessierte die Möglichkeit, sich über den neuesten Stand des Bauvorhabens zu informieren.

Ein funktionales Gebäude mit Hallen, Verwaltungs- und Schulungstrakt will die DLRG am Pänner-Schuster-Weg bauen.

von Matthias Mahlke


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