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Die Schüler aus zwei zweiten Klassen der Grundschule Hägewiesen haben mit Tonfiguren Ideen für Skulpturen auf dem Märchenweg geschaffen.

Die Schüler aus zwei zweiten Klassen der Grundschule Hägewiesen haben mit Tonfiguren Ideen für Skulpturen auf dem Märchenweg geschaffen.© Rutkowski

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Sahlkamp

Schneewittchen steht am Schulweg

Während einer Projektwoche haben sich die Schüler zweier zweiter Klassen der Grundschule Hägewiesen an den Planungen für die Neugestaltung des an der Schule liegenden Märchenwegs beteiligt.

Sahlkamp. In der Grundschule Hägewiesen werden Märchen wahr - jedenfalls fast. Während einer Projektwoche haben sich die Schüler zweier zweiter Klassen an den Planungen für die Neugestaltung des an der Schule liegenden Märchenwegs beteiligt. Sie brachten Ideen für potenzielle Skulpturen rund um das Thema Märchen ein. „Der Name soll dem Weg alle Ehre machen“, erklärt Hajo Arnds, Geschäftsführer des Stadtteiltreffs Sahlkamp.

In den ersten Tagen wählten die Schulklassen drei Märchen aus, die auf dem Weg künstlerisch umgesetzt werden sollen. Die Kinder entschieden sich für „Schneewittchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Die Schöne und das Biest“. Nach der Auswahl schrieben sie ihre Gedanken zu den Geschichten in Gruppenarbeiten auf, während die Lehrer aus den Märchen vorlasen. Dabei sollten sie ihr Augenmerk auf die Charaktere, Symbole und den Sinn der Erzählungen richten.

In den letzten zwei Tagen des Projekts begleitete der Installationskünstler und Beauftragte für die Neugestaltung, Frank Nordiek, den kreativen Schaffensprozess der Kinder, bei dem sie aus Ton Figuren und Symbole aus den Märchen formten. Bei ihnen will der Künstler Anhaltspunkte für die Gestaltung des Weges, der gleichzeitig auch Schulweg vieler Kinder ist, finden. „Dieses Projekt ist für mich etwas ganz Neues. Es ist interessant, die Werke der Kinder zu sehen und sich zu fragen: Was mache ich daraus?“ Der Märchenweg solle ein Erlebnisort werden, der nicht nur für Kinder gedacht sei.

Seitens der Erwachsenen gab es viel Unterstützung. Da die beiden Klassenlehrerinnen Ann-Kristin Müglich und Michaela Menge für das Fach Kunst zuständig sind, konnten sie ihren Schülern in dem kreativen Workshop mit ihrem Fachwissen helfen. Auch Praktikant Alan Stewart und Katharina Lehmann, Teilnehmerin eines freiwilligen sozialen Jahres, begleiteten das Projekt. So konnten die Kinder ganz in ihrer Kreativität aufgehen. „Die Schüler freuen sich sehr über die praktische Arbeit. Am liebsten würden sie morgen gleich wieder töpfern“, sagt Menge.

Das Projekt findet im Rahmen des Programms Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt statt und wird mit Städtebauförderungsmitteln finanziert. Es soll innerhalb des nächsten Schuljahres fertiggestellt werden.

Der Märchenweg wird mit seiner neuen Grünanlage allerdings schon nach den Sommerferien eröffnet.


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