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Wer aus Richtung Podbi in die Klopstockstraße einbiegt, trifft dort auf die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt .

Wer aus Richtung Podbi in die Klopstockstraße einbiegt, trifft dort auf die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt .© Christian LInk

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List/Klopstockstraße

Grüner wird’s noch

Die Klopstockstraße hat derzeit zwei Gesichter. Während im östlichen Abschnitt zur Podbielskistraße hin eifrig gebaut wird, herrscht im Westteil nach der abgeschlossenen Umgestaltung die Ruhe nach dem Sturm. 

List. Auch die Wogen im Streit zwischen Anwohnern und Stadt haben sich geglättet, obwohl der Wegfall zahlreicher Parkplätze weiterhin für Unmut sorgt.

„Die Straße ist durch die Umgestaltung schöner geworden, aber die fehlenden Parkplätze sind ein dickes Minus“, sagte Anwohner Lothar Dzukowski kürzlich bei einem Ortstermin mit Irma Walkling-Stehmann, Bezirksbürgermeisterin für Vahrenwald-List. Laut Angaben der Stadt sind durch den Umbau etwa 20 Stellplätze entfallen, die Bürger zählten dagegen bis zu 40 Parkmöglichkeiten weniger. Jetzt will Lothar Dzukowski anhand von Fotos und Plänen nochmal genau nachzählen und die Stadt mit dem Ergebnis konfrontieren.

Seitdem Dzukowski im Namen zahlreicher Anwohner im Jahr 2014 eine Petition gegen den Straßenausbau einreichte, gilt er als größter Kritiker der Umgestaltung. Mittlerweile gibt sich der Anwohner aber versöhnlich. „Wir arbeiten eng mit der Bezirksbürgermeisterin zusammen - das läuft schon“, sagt er. Im Streit um die Straßenbäume konnten sich die Anwohner dank des Bezirksrats bereits durchsetzen. Anstelle von Linden, die dafür bekannt sind, Autos und Gehwege stark zu verschmutzen, pflanzte die Stadt nur Stieleichen, Spitzahorn und Eschen.

Die Bewohner der Straße sehen laut Dzukowski nur noch wenig Änderungsbedarf. Besonders kritisch beäugt er selbst aber den frisch gesäten Rasen auf den geplanten Grünflächen neben der Fahrbahn, wo in der Erde bislang nur Unkraut keimt. „Wir stehen in Kontakt und beobachten, ob der Rasen noch wächst oder am Versagen ist“, sagt Bezirksbürgermeisterin Walkling-Stehmann. Außerdem wünschen sich die Anwohner Sitzbänke und Reflektoren an den Pollern zur Kreuzung Pelikanstraße. „Wenn die Fahrzeuge rückwärts fahren, sind die Poller im Dunkeln kaum zu erkennen“, erläutert Dzukowski.

Walkling-Stehmann nimmt allerdings auch die Stadtteilbewohner in die Pflicht. „Die Stadt hat hier viel gemacht, aber die Bürger sind mitverantwortlich, dass es hier schön bleibt“, betont die Bezirksbürgermeisterin. In der Klopstockstraße verursachen derzeit einige Gruppen Probleme. Manche Radfahrer radeln unerlaubt auf den Gehwegen, Autofahrer sind zu schnell in der Tempo-30-Zone unterwegs und einige Hundebesitzer lassen den Kot ihrer Tiere einfach liegen anstatt ihn in eine Tüte zu packen und mitzunehmen.


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