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Meine Stadt Zwei Tote in Wettbergen: Opfer verbrannt
Hannover Meine Stadt Zwei Tote in Wettbergen: Opfer verbrannt
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18:19 30.09.2018
Themenbild. Quelle: picture alliance / dpa
Hannover

Bei dem schweren Unfall am Sonntag auf der Hamelner Chaussee in Wettbergen sind die beiden Opfer im Auto verbrannt. Nach Angaben von Polizeisprecherin Martina Stern ist die Identität der Toten noch nicht geklärt. Alles deute aber darauf hin, dass Fahrer und Beifahrer männlich waren. Laut Mitteilung von Feuerwehrsprecher Tobias Slabon seien es Jugendliche gewesen, die in dem SUV saßen.

Kurz nach 8 Uhr war der Audi Q 5 aus Hannover kommend in Richtung Ronnenberg unterwegs gewesen. Hinter dem Ortsschild Wettbergen kam das Auto nach dem Überholen eines VW Bulli nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend geriet der SUV in Brand. Wenig später stand der Audi bereits lichterloh in Flammen.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr war die Rauchsäule bereits auf der Anfahrt vom Tönniesbergkreisel aus sichtbar. Vier Minuten später waren die Beamten am Einsatzort. Zuvor hatten schon Ersthelfer vergeblich versucht, das Feuer zu löschen und die beiden Personen aus dem Wagen zu retten.

Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug mit einem Wasser-Schaum-Gemisch. Erst danach konnten die Einsatzkräfte die Opfer bergen. Sie sind laut Slabon bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Beide Insassen wurden im Anschluss mit hydraulischer Schere und Spreizer sowie weiterem Werkzeug aus ihrem Audi geborgen. Während des Einsatzes stand allen Beteiligten – natürlich auch den Feuerwehreinsatzkräften – eine Betreuung durch eine  Notfallseelsorgerin zur Verfügung.

Zwei Menschen sind am Sonntagmorgen bei einem Unfall getötet worden. Ein Audi Q5 war zwischen Hannover-Wettbergen und Ronnenberg gegen einen Baum geprallt und in Flammen aufgekommen. Die beiden Insassen wurden im Auto eingeklemmt.

Zeugen sollen berichtet haben, dass der Audi Q 5 ihnen bereits vor dem Frontal-Crash aufgefallen sei – wegen der rasanten Fahrweise. Angeblich konnten am Unfallort auch keine Bremsspuren gefunden werden. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht. Polizeisprecherin Martina Stern: „Das ist Gegenstand der Untersuchungen.“

Von Britta Mahrholz

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