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Meine Stadt Zu warm: Hannovers Natur spielt verrückt
Hannover Meine Stadt Zu warm: Hannovers Natur spielt verrückt
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00:15 07.01.2013
ZARTE BLÜTE: Klaus Sanftleben zeigt einen Bodnant-Schneeball im Stadtpark. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Trübes Schmuddelwetter, Temperaturen um die neun Grad – vom Winter weit und breit keine Spur. Während der Mensch sich zunehmend mit Schniefnasen quält, kommen in der Natur die ersten Frühlingsgefühle hoch. An vielen Sträuchern und Bäumen blüht es.

„Eigentlich nicht so ungewöhnlich“, weiß Regina Raukuttis, Bereichsleiterin Grünflächen bei der Stadt. „Es gibt bestimmte Hölzer, die im Winter blühen. In diesem Jahr vielleicht etwas üppiger.“ Da wären die Hasel- und die Zaubernüsse, die schon jetzt empfindlichen Allergikern vereinzelt Tränen in die Augen treiben, Christrosen, Winterschneebälle oder Winterheide.

Die meisten Winterblüher seien sehr robust, meint Raukuttis. Denen würden auch spätere Frosteinbrüche von minus 20 Grad nichts ausmachen. Andere sind da problematischer, wie die Zierkirsche, die im Maschpark ihre weiße Blüten vorwitzig im Nieselregen ausbreitet.

Auch im Stadtpark regen sich neben Schneeball und Kornelkirsche empfindlichere Gewächse. Bei der Kobushi-Magnolie haben sich viele kleine Blütenknospen gebildet. „Das ist sonst Ende Februar oder Anfang März soweit“, verrät Baumexperte Klaus Sanftleben vom Grünflächenamt. Wenn die Frost abbekämen, würden sie ihre Farbe einbüßen, braun werden. Erste Blattknospen hat Sanftleben auch an einem Flieder entdeckt, und zwischen der Abdeckung aus Rindenmulch schieben sich in einigen Beeten grüne Staudenhalme nach oben.

In den Arztpraxen macht sich das Wetter auch bemerkbar. „Wir haben jetzt sehr viele Atemwegsinfektionen, typisch für das feuchte Wetter“, so Allgemeinmediziner Oliver Sandhas aus der List. „Bei richtiger Kälte wäre das weniger.“

Abschreiben brauchen wir den Winter aber noch nicht. „Das war 2012 genauso“, so Dominik Jung vom Onlinedienst wetter.net. „Schnee sehe ich zwar noch nicht, aber Frost zum zweiten Januarwochende. Da können die Temperaturen nachts auf minus fünf bis zehn Grad fallen.“ Einmal da, könne sich die Kälte auch eine Weile halten.

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