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DEMONSTRIEREN GEMEINSAMKEIT: Für die Pressefotografen saßen „der Alte“, Frank Werner (links), und sein neuer Partner Andreas M. Casdorff in einem Boot – bei einer kleinen Rundtour über den Sambesi. Doch auch im Alltag will das Führungsteam des hannoverschen Zoos Schulter an Schulter stehen.  Foto: Surrey

DEMONSTRIEREN GEMEINSAMKEIT: Für die Pressefotografen saßen „der Alte“, Frank Werner (links), und sein neuer Partner Andreas M. Casdorff in einem Boot – bei einer kleinen Rundtour über den Sambesi. Doch auch im Alltag will das Führungsteam des hannoverschen Zoos Schulter an Schulter stehen. Foto: Surrey

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Zoospitze spielt jetzt im Duett

Andreas M. Casdorff ist seit dem 1. August zweiter Geschäftsführer. Nach der Einarbeitung wollen sich die Zoospitzen die Aufgaben teilen.

Hannover. Ob sie nun gemeinsam in einem Boot sitzen oder gemeinsam die 44-Kilo-Last von Python Moses junior schultern - für die Pressefotografen hat das zum Duo erweiterte Führungspersonal des hannoverschen Zoos Donnerstag reichlich Gemeinsamkeit demonstriert.

Ob diese wirklich alltagstauglich ist, wird sich noch erweisen müssen. Die Zeichen dafür aber stehen gut. Die beiden Zoomanager, Frank Werner und der ihn seit 1. August unterstützende Andreas M. Casdorff, scheinen sich durchaus „riechen“ zu können.

„Es ist wichtig, auf die gleiche Art zu kommunizieren, das gleiche Kulturverständnis zu haben“, meint der Ex-TUI-Manager Casdorff, „und das klappt im Moment sehr gut.“

Dem kann Werner nur zustimmen. Er sei auch erleichtert, weil er hoffe, sich nun mehr „um die kreativen Dinge kümmern zu können“. Bislang als Einzelkämpfer hat ihm das Klein-Klein des Großbetriebes mit rund 500 Mitarbeitern dazu nicht genügend Zeit gelassen. Casdorff wird sich nun erst mal die nötige Zeit für eine gründliche Einarbeitung nehmen. Dabei will er in die wichtigsten Bereiche des komplexen Unternehmens reinschnuppern - mit vollem Körpereinsatz. „Wenn es etwa um die Reinigung geht, werde ich auch einen Besen schwingen oder in der Gastronomie Burger braten“, versichert er. Es sei wichtig, ein Gespür dafür zu kriegen, wie der Laden läuft.

Visionen hat er noch nicht entwickelt. Im Moment lässt er sich von Frank Werner in alle Aufgaben einweisen. Mit der Zeit würden sich dann Schwerpunkte ergeben und eine Aufgabenverteilung herauskristallisieren, die dann auch dem Aufsichtsrat vorgestellt würde.

Es gibt viel zu tun, nicht nur, weil die Besucherzahlen auch in diesem Jahr noch um zwölf Prozent hinter dem Plan zurückliegen. „Wir müssen den Betrieb stabilisieren und wetterunabhängiger machen“, so Werner. Das nächste Highlight aber wird sicher die neue Affenanlage: Am 22. August ist Richtfest, die Eröffnung ist für Mitte September geplant.


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