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Meine Stadt Zeitung in der Grundschule: Besuch bei der Sparkasse
Hannover Meine Stadt Zeitung in der Grundschule: Besuch bei der Sparkasse
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16:16 22.03.2017
SCHWERGEWICHT: Mit 4,5 Tonnen Gewicht hält die Tür zu den Schließfächern in der Sparkassenfiliale am Lister Platz so einiges aus. Fabian Schweiger zeigt den Schülern die Schließfächer. Quelle: Frank Wilde
Hannover

So fühlt sich also ein Chefsessel an. Leni (9) nimmt ganz fürstlich im Sessel von Jens Bratherig hoch über den Dächern der Stadt platz. Der stellvertretende Sparkassenvorsitzende sitzt im zwölften Stock der Zentrale am Raschplatz und zeigt den Schülern der Grundschule Gartenheimstraße die Räume der Chefetagen.

Die Nachwuchsreporter sind beeindruckt. „Von hier kann man ganz Hannover sehen“, ruft einer. Und der Stuhl? „Sehr bequem“, sagt Leni. Den Computer von Bratherig kann sie allerdings nicht bedienen. „Der ist mit einem Code und meinem Fingerabdruck gesichert“, erklärt der 46-Jährige. Dann geht es nach ganz unten. Da ist allerdings kein Tresor, sondern die Kantine, wo ein leckeres Frühstück für die Schüler aufgebaut ist. „Bargeld gibt es hier seit dem Umbau nicht mehr“, erklärt Dagmar Lietz aus der Unternehmenskommunikation der Sparkasse.

Foto: Wilde

Das finden die Schüler aber in der Filiale am Lister Platz. „Wer hatte denn schonmal einen 500-Euro-Schein in der Hand?“ fragt Mitarbeiter Fabian Schweiger. Wenig später dürfen alle mal anfassen - unter den strengen Augen von Sicherheitskameras und dem Mitarbeiter versteht sich: „Das kommt hier nicht weg, okay? Sonst kriege ich Ärger.“

Das Geld ist allerdings abgemeldet, als Max Moorfrosch auftaucht. Die schreienden Schüler dürfen jeder einmal mit dem Maskottchen der Sparkasse abklatschen. Ganz leise wird es dagegen beim Tresor mit den Schließfächern. „Sieht der aus, wie bei Dagobert Duck?“ Nicht ganz so groß, aber trotzdem gut gesichert. „4,5 Tonnen wiegt die Tür, damit die auch keiner aufsprengen kann“, erklärt Schweiger den jungen Reportern.

Bei der Pressekonferenz will Saam (10) wissen, ob die Sparkasse selber Geld druckt. Lietz lacht. „Das wäre schön. Aber das macht die Bundesdruckerei für uns. Wir dürften so etwas gar nicht.“ Leni (9) fragt: „Seit wann gibt es die Sparkasse Hannover denn?“ Das weiß Lietz natürlich: „1823 hat sie ein Stadtkämmerer gegründet. Mittlerweile sind wir die sechsgrößte in Deutschland.“ Was genau die Aufgaben der Mitarbeiter sind, will Jeremy (9) wissen. „Wir arbeiten ganz viel mit Menschen und beraten sie. Manche von uns haben mehr mit Geld zu tun haben“, sagt die Mitarbeiterin. „Und wie viele Kunden habt ihr?“ fragt Selina (9). Mit denen in der Region sind es über 700 000 - also mehr als Hannover Einwohner hat. Lena (9) fragt, ob in dem Gebäude schonmal eingebrochen wurde. „Nein zum Glück noch nicht.“ antwortet Lietz. Außer dem schönen Ausblick aus dem Büro des Chefs, gäbe es wohl auch nicht viel zu holen.

Jan Heemann

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