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Meine Stadt Zeitung in der Grundschule: Auf dem Rücken der Pferde
Hannover Meine Stadt Zeitung in der Grundschule: Auf dem Rücken der Pferde
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16:04 21.03.2017
Gruppenbild mit Polizeihunden und -Pferden. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Beim Schlüssel muss er aber passen. Vielleicht war die Aufgabe zu schwer - der Schüler findet den Schlüssel selbst nur mit Hilfe.

Die Reiter- und Hundestaffel der Polizei wird von den Nachwuchsreportern der Grundschule Poggenhagen und der Stadtschule Wunstorf unter die Lupe genommen. In der Reithalle werden die Hunde beim Einbrecher verscheuchen auch mal lauter. Der riesige Schäferhund kann einem schon Angst machen. Dann rennt er bellend auf den gut gepolsterten Beamten zu und beißt sich im Armschutz fest. Man merkt, warum die perfekt trainierten Tiere auf Streife mit dabei sind.

Foto: Florian Petrow

Genau so diszipliniert sind auch die Pferde. In erster Linie dafür gedacht bei Großveranstaltungen Ruhe und Verstärkung für die Polizisten zu bringen, bleiben sie bei jedem Geräusch entspannt. Sie vertrauen ihren Reitern blind. Die Schüler dürfen sie mit Gymnastikbällen bewerfen und ihnen werden Fahnen auf die Augen gelegt - blindes Vertrauen eben.

Bei der Pressekonferenz fragt Larissa (9) direkt: „Was sind ihre gefährlichsten Einsätze?“ Polizeipräsident Volker Kluwe fällt die Antwort nicht schwer: „Ganz oft sind das Demonstrationen oder Einsätze bei Fußballspielen. Aber auch eine normalen Verkehrskontrolle kann gefährlich werden.“ Tim (9) fragt, wann denn Pferde und Hunde eingesetzt werden. „Pferde brauchen wir bei den Großeinsätzen und für schwieriges Gelände“, sagt Kluwe. Die Spürhunde sollen Drogen, Sprengstoff, Menschen und Geld finden. „Eine halbe Million Euro Bargeld hat unser schon gefunden.“ Marwa (10) will wissen wie viele Hunde und Perde die Polizei hat. „31 Pferde und 30 Hunde sind im Einsatz“, erklärt der Polizeichef. „Und wieso sind das Schäferhunde?“ fragt Jale (10). Die Genetik ist das entscheidende, erläutert der Chef. „Die müssen gut zuhören, riechen und sich wehren können.“

„Hatten sie auch schonmal andere Tiere bei der Polizei?“ fragt Sophie (9). Kluwe lacht. „Ja! Wir hatten mal ein Spürwildschwein namens Luise.“ Wer weiß, vielleicht hätte die ja den Schlüssel gefunden.

Jan Heemann

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