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Meine Stadt Wrestling-Star Axel Dieter gestorben: "Matte ist heilig"
Hannover Meine Stadt Wrestling-Star Axel Dieter gestorben: "Matte ist heilig"
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00:16 26.11.2015
Von Christoph Dannowski
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Hannover

Der 1,82 Meter große und mit 106 Kilo verhältnismäßig leichte Berufsringer hatte seine Karriere 1955 begonnen, bestritt bis zu deren Ende 1987 fast 1000 Kämpfe und stand auch gegen Legenden wie Rene Lasartesse und Amerika-Profis wie Big Van Vader, Dynamite Kid und Bret „The Hitman“ Hart im Ring. Sein Credo – „Die Matte ist heilig“ – ist unter Deutschlands Wrestlern bis heute ein geflügeltes Wort.

Axel Dieter, der eigentlich mit Nachnamen Barthel hieß, war auf fast allen Kontinenten aktiv, sprach perfekt Englisch, Französisch und Spanisch und pflegte das Image des Intellektuellen – er ließ sich zum Beispiel gern mit dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in der Hand fotografieren. „Einer der Besten unserer Branche, und das sage ich, obwohl wir privat nicht gerade Freunde waren“, sagt Klaus Kauroff, der nunmehr 74-jährige „Dampfhammer aus Garbsen“.

Eckstein, der regelmäßig
im Hangar No. 5 in Mittelfeld Kampfabende veranstaltet, will gemeinsam mit Dieters Sohn Axel Dieter junior am 18. und 19. Dezember ein zweitägiges Memorial-Turnier veranstalten. „Kämpfen wird die aktuelle Elite“, sagt der 43-jährige Eckstein, „unten am Ring sitzen sollen die Ehemaligen.“

Dieter junior ist mit 25 Jahren das jüngste Kind von Axel Dieter – der 1,90 Meter Hüne ist selbst Catcher und hat das Talent vom Vater offenbar geerbt. Marcel Barthel, so heißt er wirklich, gewann schon mehrere große Turniere – kurz vor Weihnachten will der Techniker in den Ring steigen, um an seinen legendären Vater zu erinnern. „Es ist mir ein Anliegen, den vielen Ringkampf-Fans die Möglichkeit zu geben, meines Vaters zu gedenken“, so Axel Dieter junior, „das muss natürlich in der Stadt sein, in der er seine größten Erfolge feierte und die für ihn zur Heimat wurde: Hannover.“

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