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Meine Stadt Wollen die Linken wirklich eine neue Trabantenstadt?
Hannover Meine Stadt Wollen die Linken wirklich eine neue Trabantenstadt?
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00:16 24.09.2016
LÄUFT ES DARAUF HINAUS? Sollten die Forderungen der Linken umgesetzt werden,müsste eine neue Trabantenstadtentstehen. So groß wie Laatzen. Quelle: Harald Koch
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Hannover

Zu diesem Schluss kann man kommen, wenn man sich die Positionen der Linken zur Immobilienwirtschaft ansieht. Die Forderungen der Partei seien abenteuerlich, heißt es dazu im Rathaus.

Mit jeweils 100 Millionen Euro müssten die Stadt und die Region jährlich den sozialen Wohnungsbau unterstützen, sagt die Linke. Derzeit gilt für die Stadt ein 25-Millionen-Euro-Programm. Mit dem Geld wird der Bau von 750 Sozialwohnungen gefördert. Mit 100 Millionen ließen sich vier Mal so viel bauen - jährlich.

Auf die fünf Jahre dauernde Wahlperiode umgerechnet, müsste die Stadt also 15 000 Sozialwohnungen neu errichten lassen. Und weil keiner Hochhausghettos will oder Viertel, in denen nur Arme leben, gelten die bisher von Rot-grün vorgegebenen Mischquoten. Mindestens zwei Drittel frei finanzierter Wohnungsbau käme zu diesen öffentlich geförderten dazu.

Innerhalb von fünf Jahren würde die Stadt um 45 000 Wohnungen wachsen. Dafür aber hat sie keinen Platz. Das vorhandene Flächenpotenzial reicht für etwa 15 000 Wohnungen. In Konsequenz müsste also außerhalb Hannovers eine Trabantenstadt entstehen - so groß etwa wie Laatzen. Weitaus größer noch, wenn dort auch die Region ihr Soll mit den jährlich 100 Millionen erfüllt.

Vor der Sondierung am Montag werden sich die Linken ihre Forderungen ja vielleicht noch mal durch den Kopf gehen lassen. Und an einen Taschenrechner denken!

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