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Meine Stadt Wohnungssuche: Studenten zu anspruchsvoll?
Hannover Meine Stadt Wohnungssuche: Studenten zu anspruchsvoll?
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16:48 05.10.2015
Quelle: dpa
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Hannover

Nach dem NP-Bericht zur Wohnungsnot meldeten sich weitere Betroffene - Tenor: Wohnungen sind durchaus vorhanden. Das Problem sei aber, dass die Preisgestaltung „absurd ist“, wie Katharina M. (19) berichtet. „40 Quadratmeter in Linden im massiv sanierungsbedürftigen Zustand für 490 Euro kalt vermieten zu wollen, ist nur noch eine Frechheit.“ Ein weiterer angehender Student berichtet: „Ich habe mich wochenlang um Wohnheimplätze bemüht, aber wurde immer vertröstet.“ Nun wohne er in Langenhagen bei Bekannten - „nicht ideal, aber mehr kann man sich hier nicht leisten“.

Genau hier kritisieren aber auch Leser die Einstellung einiger Studenten. Ein Mann aus Bemerode schickte der NP Wohnungsangebote zur Übermittlung ans Studentenwerk. „Eine 2-Zimmerwohnung, geeignet für zwei Personen, eine Einzimmerwohnung für eine Person. Mit guter Ausstattung, neuen Bädern, Parkett, Außenrolläden und allem drum und dran, Kabelanschluss, TV und Wlan, zu normalem Mietpreis.“ Gelegen seien die Wohnungen „verkehrsgünstig zur Stadtbahn, sogar Fahrräder stehen im Keller zur Benutzung.“ Die bisherigen Kommentare bei Besichtigungen? „Zu weit entfernt von der City...“ Auch Eberhard Hoffmann, Leiter des Studentenwerkes, hatte im NP-Interview dazu aufgerufen, auch erst einmal den Stadtrand in Erwägung zu ziehen, nicht nur Szene-Stadtteile.

Der Asta Hannover bietet aufgrund der Situation eine „Pennplatzbörse“ an, unter der Mailadresse pennplatz@asta-hannover.de könne nach kurzfristigen Unterbringungen gefragt werden. Auch das Studentenwerk selbst hat einen Notfallplan, laut Eberhard „wurde der aber bisher in diesem Jahr nicht gebraucht“.

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