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Meine Stadt Wie schnell kommt man durch Hannover?
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08:30 02.11.2016
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Hannover

Auto, Fahrrad oder Öffis? Mit welchem Verkehrsmittel ist man in Hannover schneller am Ziel? Die NP hat den Test gemacht. Die Strecke ist bei allen drei Wegen identisch: Vom Groß-Buchholzer Kirchweg, Ecke Groß-Buchholzer Straße, geht es zum Lindener Platz Am Küchengarten. Für die 8,5 Kilometer lange Strecke berechnet der Routenplaner 24 Minuten.

Auto: Um 7.46 Uhr setze ich mich hinter das Lenkrad und fahre die Groß-Buchholzer Straße entlang, weiter geht es auf der Hermann-Bahlsen-Allee. Ich bin erstaunt. Während ich täglich mit dem Berufsverkehr am Nachmittag zu kämpfen habe, läuft der Verkehr um diese Zeit erstaunlich fließend. Was mir negativ auffällt: Von sieben Ampeln, die ich bislang passiert habe, waren alle rot.

Ich biege links auf die Podbielskistraße ein. Langsam wird es voller. Doch Stau - noch immer Fehlanzeige. Nach wenigen Metern ändert sich das in Höhe Raabestraße schlagartig. Ein Müllwagen blockiert die Fahrbahn. Nichts geht mehr. Es ist 7.52 Uhr. In Rekordzeit staut sich der Verkehr hinter mir. Ich warte, was bleibt mir übrig. Ein anderer Autofahrer verliert offensichtlich die Nerven - und nutzt die Stadtbahngleise als Überholspur und rast links an mir und den anderen Autos vorbei. Zehn Minuten verliere ich hier, ohne auch nur einen Meter zu fahren. Als der Müllwagen schließlich abbiegt, geht es wieder zügig weiter. 8.08 Uhr: Endlich bin ich am Lister Platz, fahre über die Bödekerstraße und biege ein in die Celler Straße. An der Ampel Otto-Brenner-Straße, wo ich rechts in die Brühlstraße abbiegen muss, bildet sich eine lange Schlange vor der Ampel. Nur wenige Autos kommen bei Grün rüber. Um 8.21 Uhr bin ich endlich auf der Königswor-ther Straße, noch knapp zwei Kilometer bis zum Ziel. Eine Baustelle sorgt auf der Spinnereistraße für Warteminuten. Nach insgesamt 46 Minuten bin ich da und habe damit fast doppelt so lange gebraucht, wie der Routenplaner berechnet hat.

Bus und Bahn: Beim zweiten Test stelle ich Bus und Bahn auf den Prüfstand. An der Groß-Buchholzer Straße steige ich um 9.10 Uhr in die Buslinie 123, alle 20 Minuten fährt ein Bus in diese Richtung. Drei Minuten brauche ich bis zur Station Noltemeyerbrücke. Dort steige ich um 9.20 Uhr in die Linie 9. 16 Minuten braucht die Stadtbahn bis zum Schwarzen Bären. Ich komme pünktlich um 9.36 Uhr an. Von dort gehe ich weitere vier Minuten zu Fuß die Blumenauer Straße entlang, vorbei am Ihme-Zentrum. Um 9.40 Uhr habe ich den Zielort erreicht. 30 Minuten dauerte dieser Test.

Fahrrad: Zum Abschluss setze ich mich um 10.30 Uhr auf mein Mountainbike. Über die Groß-Buchholzer Straße biege ich in die Gehägestraße ein. Nach etwa zwei Kilometern, für die ich sechs Minuten gebraucht habe, fahre ich am Steuerndieb in den Wald und kreuze dort die Bernadotteallee, bevor es wieder in den Wald geht. Über Yorckstraße und Bödekerstraße geht es in die Wedekindstraße, die in der Verlängerung zur Celler Straße wird. Während es sich auf den Straßen teilweise staut, komme ich rasant voran und erreiche den Königsworther Platz um 10.59 Uhr. Weitere sechs Minuten dauert es von dort bis zum Platz Am Küchengarten. Testdauer: 35 Minuten.

Das Fazit: Die Öffis waren eindeutig das schnellste Verkehrsmittel. Das gesündeste und für mich entspannteste Gefährt war jedoch das Fahrrad. Das Auto ist durch diesen Test eindeutig durchgefallen. Zu langsam, zu viel Stress.

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