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Meine Stadt Weihnachtsmarkt soll länger dauern
Hannover Meine Stadt Weihnachtsmarkt soll länger dauern
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00:17 12.11.2018
Hannover: Der Weihnachtsmarkt an der Marktkirche könnte ab 2019 länger dauern. Quelle: Foto: Dröse
Hannover

Der Weihnachtsmarkt in Hannover soll länger dauern – das ist zumindest der Wunsch von SPD, Grünen und FDP im Rat der Landeshauptstadt. Daher hat die Ampel jetzt einen entsprechenden Antrag im Wirtschaftsausschuss auf den Weg gebracht.

Die Wunschvorstellung der Ratspolitiker lautet: Der Weihnachtsmarkt solle um zwei Tage verlängert werden – sofern das auch mehrheitlich im Sinne der Beschicker, also der Schausteller, Kunsthandwerker und Gastronomen ist, die dort ihre Buden aufstellen und ihre Produkte oder Dienste anbieten. Und natürlich auch nur, wenn die Marktkirchengemeinde zustimmt – ihr gehört das Grundstück um die Kirche, auf der der Weihnachtsmarkt Gast ist.

Beginn bereits nach Totensonntag

CDU-Ratsherr Jens-Michael Emmelmann zeigte sich „überrascht und erfreut“ über das Ansinnen und verwies darauf, dass Anträge seiner Partei bezüglich eines länger dauernden Weihnachtsmarkt in der Vergangenheit stets abgelehnt worden seien.

Anders als von vielen in der Vergangenheit immer wieder gefordert und auch kontrovers diskutiert, geht es allerdings nicht um eine Verlängerung „nach hinten raus“ bis etwa Heiligabend – oder wie am Hauptbahnhof, wo der Grundstückseigner Deutsche Bahn bis nach Weihnachten die Buden offen hält. Gewünscht ist lediglich eine frühere Anfangszeit: Demnach soll der Weihnachtsmarkt künftig immer schon am Montag nach Totensonntag beginnen (statt wie bisher erst am Mittwoch darauf), doch weiter am 22. Dezember enden.

Längerer Aufbau geplant

Zudem soll die Aufbaudauer von zwei auf sechs Tage erhöht werden. Ratsherr Florian Spiegelhauer (SPD) hat den Eindruck, dass dies „angemessener“ erscheint. Er habe aus Gesprächen mit den Marktbeschickern herausgehört, dass zwei Tage „deutlich zu kurz“ seien. Dabei müsse jedoch sichergestellt werden, dass der Totensonntag selber kein Aufbautag sein dürfe und die Sonntagsruhe eingehalten werde.

Daher ist am Freitag die Verwaltung schon mal per einstimmigem Beschluss beauftragt worden, eine entsprechende Befragung für den kommenden Weihnachtsmarkt vorzubereiten und deren Ergebnis im kommenden Frühjahr den zuständigen Ausschüssen vorzustellen.

Abgelehnt wurde dagegen ein Antrag der Linken: Sie wollten in die Befragung einbezogen haben, ob auch eine um eine Stunde bis 22 Uhr verlängerte Öffnungszeit gewünscht wird – das käme auch vielen arbeitenden Menschen entgegen.

Fällt das Umfrageergebnis wie vermutet aus, soll schon der Markt 2019 „nach vorne“ verlängert werden.

In diesem Jahr startet der Weihnachtsmarkt Altstadt/Marktkirche wie der auf der Lister Meile am Mittwoch, 28. November. Auch am Hauptbahnhof geht es dann los – endet dort aber erst am 29. Dezember.

Von Ralph Hübner

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