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Meine Stadt Wegen Lärm? Stadt lehnt Techno-Party ab
Hannover Meine Stadt Wegen Lärm? Stadt lehnt Techno-Party ab
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14:44 13.08.2010
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VONANDREAS VOIGT

HANNOVER. Lautes Fiepsen und Piepsen, grollende Bässe, brachiales Techno-Gewitter: Apollon’s Park-Open-Air-Partys im Musiktheater Bad ziehen seit 2007 mehrere tausend Fans aus weiten Teilen Deutschlands an. Am 21. August war die vierte Auflage von Apollon’s Park-Party geplant, erneut mit den Techno-Ikonen Sven Väth (Foto) und DJ Karotte. Doch daraus wird wohl nichts, denn die Stadt hat die Party nicht genehmigt. „Der Veranstalter hat die Unterlagen nicht vollständig eingereicht“, so Stadtsprecher Dennis Dix. Nach NP-Informationen soll es sich um eine fehlende Lärmprognose handeln.

Hintergrund: In diesem Jahr verlangt die Verwaltung erstmals einen Bauantrag für die Nutzung der Liegefläche und des ehemaligen Schwimmbeckens. Bisher habe das Musiktheater Bad die Party aufgrund seiner „Gaststätten-Konzession“ ausgerichtet. Diese Konzession schließe aber nur die Innenräume und die Terrasse ein, nicht die Außenflächen, so der Sprecher weiter.

Ansprechpartner für die Stadt ist der Verein „Kultur-Pool“, der Träger des Musiktheaters ist. Dessen Vorsitzende Violetta Fett zeigte sich überrascht vom Vorgehen der Stadt: „Seit 26 Jahren machen wir auch draußen Konzerte und Veranstaltungen. Und das ohne Zwischenfälle. Jetzt auf einmal brauchen wir dafür einen Bauantrag.“ Fett vermutet, dass die Stadt wegen der Love­parade-Katastrophe in Duisburg nun andere Saiten aufziehe. Einen Zusammenhang mit Duisburg verneinte der Stadtsprecher aber: „Das Verfahren schwebt schon ein Jahr.“

Katrin Bauer von der Agentur „proevent“, die Apollon’s Park-Partys ausrichtet, wollte sich wegen des schwebenden Verfahrens nicht näher äußern: „Wir werden alles tun, damit die Veranstaltung stattfinden kann.“ Inzwischen habe man eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Der Stadtsprecher: „Die prüfen wir.“

Es gibt Termine, auf denen Umweltdezernent Hans Mönninghoff gerne ins Schwitzen gerät. Mittwoch ließ er sich bei der Eröffnung auf der Fitnesswiese ablichten, als er einige Geräte ausprobierte. Und er versprach: „In einem Vierteljahr ist der Bauch weg.“

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