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Kein Durchkommen: Die Bahnen der Linien 10 und 17 sind wegen der D-Linien-Baustelle oft massiv verspätet.

Kein Durchkommen: Die Bahnen der Linien 10 und 17 sind wegen der D-Linien-Baustelle oft massiv verspätet.
© Foto: Dröse

D-Linie

Wegen Baustelle: Chaos auf den Üstra-Linien 10 und 17

Die D-Linien-Baustelle bremst die Bahnen der Üstra massiv aus. Die Züge der 10 und 17 haben derzeit bis zu 25 Minuten Verspätung. Am Freitag gab es deshalb ein Krisentreffen zwischen Üstra, Stadt und der für den Umbau zuständigen Infra. Sollte sich die Lage nicht bessern, will die Üstra ihre Bahnen durch den Tunnel schicken.

Hannover. Siebeneinhalb Minuten müssen Fahrgäste der Linie 10 üblicherweise auf ihre Bahn warten. Derzeit sind es oft bis zu 25 Minuten. Grund sind massive Verspätungen, die durch die D-Linien-Baustelle zwischen Steintor und Goetheplatz verursacht werden.

Noch Mitte der Woche hatte die Üstra lediglich von „vereinzelten“ Verspätungen gesprochen. Mittlerweile scheint sich die Lage jedoch noch einmal massiv verschärft zu haben. „Verspätungen in diesem Ausmaß können wir unseren Fahrgästen auf Dauer nicht zumuten“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek.

Notfalls will die Üstra die Bahnen durch den Tunnel schicken

Sollte sich die Lage nicht verbessern, „werden wir die Bahnen als letzte Möglichkeit durch den Tunnel fahren lassen müssen“, stellt Iwannek klar. Die Ursache aus Sicht des Verkehrsunternehmens sind „ganz klar die Baustelle und die damit verbundene Verkehrsführung“.

Die Situation ist mittlerweile so schlimm, dass am Freitag sogar kurzfristig ein Krisengespräch zwischen der Üstra, der für den Umbau der D-Linie verantwortlichen Infra und der Stadt stattgefunden hat. Vor Ort machten sich die Verantwortlichen ein Bild der Lage und diskutierten über mögliche Lösungen des Problems.

Krisengespräch mit Stadt und Infra soll Probleme lösen

„Alle Beteiligten sind im intensiven Austausch, um Optimierungspotenziale auszuloten. Erste Maßnahmen wurden bereits erörtert, um den Verkehrsfluss zu verbessern“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos. Die Situation werde „weiter beobachtet, um kurzfristig konkrete Maßnahmen treffen zu können“.

Neben der Linie 10 ist auch die Linie 17 von den Verspätungen betroffen. Zwar ist es zurzeit nicht möglich aus Richtung Goseriede kommend weiter durch die Goethestraße zu fahren. Allerdings biegen noch viele Fahrzeuge vom Marstall und aus der Lützowstraße kommend in die Straße ab und blockieren die Bahnen, mit denen sie sich die Fahrbahn teilen müssen.

Ab 25. Mai wird der Bereich wegen der Arbeiten ohnehin komplett gesperrt. Bis zum 18. September werden die Bahnen dann durch den Tunnel rollen.

Von C. Bohnenkamp


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