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Meine Stadt Wasserstadt-Limmer: Sanierung des Conti-Turms hat begonnen
Hannover Meine Stadt Wasserstadt-Limmer: Sanierung des Conti-Turms hat begonnen
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00:16 25.03.2017
WIRD SANIERT: Der Conti-Wasserturm in Limmer. Rund ein Vierteljahr sollen die Arbeiten dauern.  Quelle: Behrens
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Hannover

 Die Wasserstadt Limmer muss ohne ihr Wahrzeichen auskommen. Zumindest vorübergehend. Der sonst weithin sichtbare Conti-Turm ist komplett in Planen verpackt und eingerüstet. Er muss saniert werden – für rund eine Million Euro.

Mehrere Firmen mit Erfahrung in der Denkmalpflege bringen den Wasserturm wieder auf Vordermann. Kaputte Steine müssen ausgetauscht, Fugen ausgebessert, Metallteile entrostet werden. Außerdem wird das Bauwerk gründlich gesäubert und neu gestrichen werden. Der historische Conti-Schriftzug soll wieder besser zu sehen sein.

Turm soll „nicht wieder ganz wie neu aussehen“

„Es soll allerdings auch nicht wieder ganz wie neu aussehen“, erklärt Bernd Hermann, Geschäftsführer der Wasserstadt Limmer Gmbh von Grundstückseigentümer Günter Papenburg. Das sei so mit der Denkmalpflege abgestimmt werden, versichert Hermann.

Unklar ist allerdings noch, ob und in welcher Form der Turm später genutzt werden kann. „Dafür gibt es noch keine konkrete Planung“, sagt Hermann. Das Bauwerk stehe im zweiten Bauabschnitt, für den es derzeit noch kein Baurecht gibt. Rund um den Turm sei allerdings ein Grünstreifen vorgesehen.

Spatenstich für die Wasserstadt am 5. April

Für den ersten Bauabschnitt, den die Politik bereits genehmigt hat, soll voraussichtlich am 5. April der Spatenstich erfolgen. Zunächst werden die Baustraßen für das Wohnquartier angelegt. Diese bekommen später zwar noch einen anderen Belag. Der Verlauf wird sich allerdings nicht mehr ändern.

Die Vermarktung des ersten Bauabschnitts ist laut Wasserstadt-Geschäftsführer Hermann „bereits sehr weit fortgeschritten“. Details will er erst im April bekannt geben. Allerdings deutet sich bereits an, dass zunächst vor allem regionale Unternehmen zum Zuge kommen sollen, darunter auch die städtische Wohnungsgesellschaft GBH.

Von Christian Bohnenkamp

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