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Meine Stadt Wasserstadt Limmer: Machtwort von Schostok
Hannover Meine Stadt Wasserstadt Limmer: Machtwort von Schostok
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00:19 19.09.2015
Foto: Dröse
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Hannover

Auch will der OB keineswegs ökologische Standards herunterschrauben, wie es SPD-Mann Nagel vorgeschlagen hat. „Klimaschutz und energieeffiziente Bauweise sind und bleiben ein vorrangiges Ziel“, sagte Schostok. Eine mögliche Herabsetzung von Bauvorschriften könne es nur auf anderen Feldern geben, hieß es gestern seitens der Stadt. Stadtbaurat Uwe Bodemann hatte gegenüber der NP bereits angekündigt, dass man von Fall zu Fall abwägen müsse, welche Vorgaben man bei Bauvorhaben mache.

Gerade unter Anliegern hatte die mögliche Rückkehr zu einer Wasserstadt-Zielzahl von 2000 Wohneinheiten zu großem Ärger geführt. Einen „Schlag ins Gesicht, gerade angesichts all der ganzen Monate mit Bürgerbeteiligung“, nannte es Sid Auffarth, der die Anlieger als Anwaltsplaner unterstützt. Wie die NP gestern aus den Reihen der SPD-Ratsfraktion erfuhr, war der Vorstoß von Nagel „nicht abgestimmt“.

Stadtbahn: Politik macht Druck

„Schnellstmöglich“ sollen die Region und die Infra, der die Gleise der Üstra gehören, mit den Planungen für eine Stadtbahnverlängerung nach Ahlem-Nord beginnen. Das hat die Politik gestern einstimmig im Bauausschuss beschlossen. Vor allem für einen ersten Bauabschnitt vom Abzweig am Schleusengrund bis zu einer Station Wasserstadt Limmer sollen die finanziellen und planerischen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Zeit drängt, weil die Deutsche Bahn schon 2016 die Brücke über die Wunstorfer Straße erneuern möchte, unter der auch die Stadtbahn nach Ahlem-Nord hindurchrollen müsste.

Die Politik hofft, dass dabei noch „notwendige Änderungen eingebracht werden können“. „Wir wollen, dass die Wasserstadt möglichst verkehrsgünstig liegt, und dazu gehört auch ein Stadtbahnanschluss“, sagte SPD-Bauexperte Ewald Nagel. Auch rechne es sich wirtschaftlich, die Stadtbahn bis nach Ahlem-Nord zu führen – und das unabhängig davon, ob es in der Wasserstadt „ein paar hundert Wohnungen mehr oder weniger“ gebe.

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