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Meine Stadt Warnstreik der Lehrer: Auch in Hannover
Hannover Meine Stadt Warnstreik der Lehrer: Auch in Hannover
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14:36 24.03.2015
Hannover

Am letzten Tag vor den Frühjahrsferien sind mehrere hundert angestellte Lehrer und Schulmitarbeiter in Niedersachsen und Bremen auf die Straße gegangen. Mit ihrem Warnstreik wollten sie am Dienstag Druck in den bislang ergebnislosen Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Länder machen.

In mehreren niedersächsischen Städten und Landkreisen, darunter Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Cuxhaven und Schaumburg beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) etwa 450 Mitglieder. In Bremen und Bremerhaven legten rund 250 Angestellte die Arbeit vorübergehend nieder. Sie informierten am Bahnhof und am Flughafen Reisende über ihre Forderungen. "Wir machen heute einen kreativen Streiktag und wenden uns an die Öffentlichkeit. Sie soll wissen, was Landesregierungen so planen", teilte der GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede mit.

Bundesweit geht es um rund 200 000 angestellte Lehrkräfte, für die die Gewerkschaft unter anderem 5,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 175 Euro im Monat fordert. Wichtig ist der Gewerkschaft auch, Abstriche bei der Betriebsrente zu verhindern. "Für den Fall, dass sich die Arbeitgeber nicht bewegen, werden wir auf weitere Kampfmaßnahmen bis hin zum Erzwingungsstreik vorbereitet sein", sagte Gloede.

Die vierte Tarif-Verhandlungsrunde beginnt am 28. März. Für Mittwoch ist eine Demonstration der Gewerkschaften Verdi, GdP und GEW in Hannover geplant, zu der auch der Verdi-Bundesvorsitzende Frank Bsirske erwartet wird.

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