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Meine Stadt Wann kommt die Piazza in die Galerie Luise?
Hannover Meine Stadt Wann kommt die Piazza in die Galerie Luise?
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15:08 13.07.2018
Das Dauert: Hier soll die Piazza Italiana rein, doch der Termin ist völlig ungewiss. Quelle: Foto: Behrens
hannover

Restauration, Weinhandel und Feinkostmeile in einem, und das über zwei Etagen mit schicker Empore im Obergeschoss – die Piazza Italiana in der Galerie Luise verspricht, eine gastronomische Bereicherung zu werden. Für die Einkaufspassage selber, aber auch für die gesamte Innenstadt.

Problem nur: Die Eröffnung dieses Millionen-Projektes hat sich bereits vier Mal verschoben. Vom ersten Quartal 2017 bis Mitte 2018. Doch passiert ist bislang – nichts. Und: Der Eröffnungstermin steht nach wie vor in den Sternen. Von einem Scheitern dieses Gastro-Vorhabens mag Stefan Kalmund, Geschäftsführer bei der Galerie-Eigentümerin Accom, allerdings nicht sprechen. Nur so viel: „Die Geschwindigkeit, mit der dieses Projekt angegangen wird, stellt uns nicht zufrieden.“

Es gebe nach wie vor einen bestehenden Mietvertrag mit den Betreibern der Piazza Italiana, einer Gastro-Unternehmung aus Kirchhorst (Isernhagen). Accom habe den Umbau der Räumlichkeit in der Rotunde abgeschlossen, jetzt sei der Mieter am Zug, so Kalmund. „In vier bis sechs Wochen haben wir eine Lösung. Notfalls gibt es ein Alternativkonzept“. Hinter dem Piazza Italiana stehe aber ein erfolgreicher Unternehmer, an dem man nach wie vor glaube. Warum es nun aber nicht weitergehe, könne er jedoch auch nicht sagen.

Anfragen dieser Zeitung an das Unternehmen in Kirchhorst blieben allerdings bislang unbeantwortet – bis auf eine elektronische Sprachbox gab es dort kein Lebenszeichen. Accom-Geschäftsführer Stefan Kalmund bleibt gelassen, noch: „Wir haben einen langen Atem.“ Trotzdem sei die Situation natürlich misslich, da es für die Galerie Luise förderlich sei, einen Ankermieter aus dem Gastro-Bereich mit Publikumsverkehr zu haben.

Grundsätzlich sei man mit dem Gebäude zufrieden. „Wir schreiben schwarze Zahlen“, sagt Claus Angerer, bei Accom zuständig für das Objekt. Büroflächen und Tiefgarage seien vermietet, im Einzelhandel habe man langfristige Verträge abgeschlossen, etwa mit Roy Robson, Bree, Gisy oder Lothar John Tischkultur. Dazu gebe es noch einen Kurzzeitladen, einen so genannten Pop-Up-Store.

„Sichtbar haben wir keinen Leerstand, außer bei der Rotunde“, so Angerer.

Von andreas voigt

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