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06:15 01.11.2012
ALTERNATIVES WOHNEN: Die Wagenburg des Vereins „VonWägen“ ist seit Donnerstagauf dem Gelände der Freiherr-von-Fritsch-Kaserne. Inzwischen wer-den Besucher am ehemaligen Ka-sernentor mit einem Schildwillkommen geheißen (links).Zur Wagenburg gehören Quelle: Rainer Droese
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Denn für das seit mehr als zehn Jahren verwaiste Gelände fühlt sich auf Behördenseite niemand zuständig. Durch die Insolvenz von Projektentwickler IGP (Berlin) steht die Ex-Kaserne unter Aufsicht eines Insolvenzverwalters aus Potsdam, und der bereitet nach NP-Information den Rückverkauf der Kaserne an die Bundesanstalt für Immobilienverkäufe (Bima) vor.

Dort sieht man sich in der Zwickmühle, da der Besitzer der Kaserne offiziell noch der Insolvenzverwalter ist, Eigentümerin aber die Bima, da die Bundesrepublik noch im Grundbuch steht. Den vereinbarten Grundstückskaufpreis hatte die IGP nämlich nie voll bezahlt. Als einen „schwebend unwirksamen Kaufvertrag“ wird die Situation bei der Bima aktuell eingeschätzt. Wer soll also dafür Sorge tragen, dass die Bauwägler verschwinden und das Gelände geräumt wird?

Nutznießer der verzwickten Situation ist der Verein „Von Wägen“, der sich dort inzwischen häuslich einrichtet: Die Zufahrt zur Kaserne ist jetzt frei, da die Polizei abgerückt ist. Ein „Willkommen“-Schild lädt Besucher zum Schauen ein, inzwischen sind acht Bau- und einige Lastwagen mit zusammen rund 25 Menschen auf dem Gelände. „Die Stimmung hier ist gut, aus der Nachbarschaft hatten wir auch schon Besuch, und sogar Touristen wollten uns mal persönlich sehen“, sagt „VonWägen“-Sprecherin Esther Wiesemann.

Einziges Problem zurzeit: „Wir würden den Behörden gerne unsere Situation darlegen, doch niemand fühlt sich für uns zuständig“, so die Sprecherin.

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