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Meine Stadt Wabco investiert 25 Millionen Euro in Entwicklungszentrum
Hannover Meine Stadt Wabco investiert 25 Millionen Euro in Entwicklungszentrum
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00:18 24.08.2018
MODERN UND EINLADEND: Schon im Eingangsbereich des Entwicklungszentrum sieht man das innovative Leitmotiv des Gebäudes. Quelle: Fotos: _Droese
HANNOVER

Einweihung nach nur 18 Monaten Bauzeit: Gestern präsentierte der Zulieferkonzern Wabco der Öffentlichkeit sein neues Global Engineering Innovation Center (weltweites Entwicklungszentrum) am Lindener Hafen. Mehr als 25 Millionen Euro hat das Gebäude mit seinen runden Ecken gekostet, in dem künftig Forschung und Entwicklung betrieben wird. Es handele sich um einen „Höhepunkt der Firmengeschichte“, verkündete mit einigem Stolz Jürgen Heller, Deutschland-Chef des Zulieferkonzerns Wabco, und fügte schwärmerisch hinzu. „I just love this buildung“ (Ich liebe dieses Gebäude einfach).

11 500 Quadratmeter für 420 Mitarbeiter

Da konnten die Gäste, darunter Oberbürgermeister Stefan Schostok und Umweltminister Olaf Lies (beide SPD) nur zustimmend nicken. Auf 11 500 Quadratmetern finden 420 Mitarbeiter Platz, die verschiedenen Forschungsateams werden in den neuen Räumlichkeiten zusammengeführt. Die Büros sind hell und modern gestaltet, innovative Organisation war die Maßgabe für Bau und Inneneinrichtung. Das Gebäude wird zukünftig das Kernkompetenzzentrum für das globale Engineering-Team bei der Entwicklung von fortschrittlichen Sicherheits-, Assistenz- und Effizienzsystemen für Lkw, Busse und Anhänger sein.

Heller hob hervor, dass sich in Hannover nun das größte und bedeutendste Entwicklungszentrum des internationalen Wabco-Konzerns befinde. Von den rund 2200 Mitarbeitern am Standort sind 750 Entwickler – in fünf Jahren könnten es sogar 1000 sein, so Heller. Auch für die wäre dann Platz: Es gibt beim Gebäude die Möglichkeit, es um ein weiteres Stockwerk zu erweitern.

Bekenntnis zum Standort Hannover

Heller bedankte sich bei Wabco-Konzernchef Jacques Esculier für das hohe Investitionsvolumen und das Vertrauen in den Standort, dies sei getrost als Bekenntnis zum Standort Hannover zu werten. Esculier, der sonst in der Zentrale in Brüssel arbeitet, erklärte, mit dem Entwicklungszentrum werde Wabcos „Innovationsfähigkeit weiter verstärkt“. „Die einzigartige Fähigkeit unserer Entwicklerteams, die Dynamik unserer Industrie vorherzusehen und noch vor Anderen Innovationen entsprechend anzugehen, ist ein Kernpfeiler unseres Erfolgs“, sagte er.

Wabco-Betriebsratschef Jens Schäfer lobte den Bau als „Meilenstein zur Sicherung der Zukunft der deutschen Wabco-Standorte“. Man sehe darin ein „klares Bekenntnis zum Standort Hannover und den deutschen Standorten generell“.

Eine weitere Investition plant Wabco auf seiner Teststrecke in Jeversen: Dort sollen 18 Millionen Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung der Testanlage stecken. Der Baubeginn für diese Maßnahmen ist für 2019 geplant.

Von INKEN HÄGERMANN

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