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ACHTUNG: Rauchmelder sind wichtig, aber falsche Kontrolleure trotzdem gefährlich.

POLIZEI

Vorsicht: Falsche Rauchmelder-Kontrolleure unterwegs

Gestern haben sich drei Männer als Feuermelderüberprüfer ausgegeben und Zutritt zu zwei Wohnungen in Hannover und in Laatzen verschafft. Nur in einem Fall haben die falschen Handwerker jedoch Beute gemacht.

Hannover. Gegen 12 Uhr hatte ein Mann eine 87-Jährige am Körtingsdorfer Weg (Ahlem) angesprochen und vorgegeben, ihre Rauchmelder überprüfen zu müssen. Verunsichert ob der neuen Bestimmungen führte die Seniorin den Unbekannten zu ihrer Wohnung an der Straße Körtingsdorf, wo wenig später noch zwei weitere, vermeintliche Prüfer erschienen.

Während sich zwei Tatverdächtige an den Feuermeldern zu schaffen machten, versuchte der Dritte die Frau in ein Gespräch zu verwickeln. Als dieses nicht gelang, machte er sie auf Würmer (Maden), die er offenbar kurzerhand auf dem Boden verstreut hatte, aufmerksam. Da auch dieses Ablenkungsmanöver fehlschlug, entfernten sich die angeblichen Handwerker ohne Beute in unbekannte Richtung.

Die Gesuchten sind zirka 30 Jahre alt, ungefähr 1,85 Meter groß und sprechen Deutsch ohne Akzent. Die Drei wirken mitteleuropäisch/deutsch, hatten zur Vorfallzeit dunkle Haare und trugen dunkle Bekleidung. Einer der Männer wird als auffällig kräftig/dick im Gegensatz zu seinen Komplizen beschrieben.

Ein weiterer Vorfall: Wülferoder Straße, Laatzen-Mitte

Nur etwa zwei Stunden später hatte ein Mann an der Tür einer 78-Jährigen geklingelt und sich Zugang zu ihrer Wohnung verschafft, um ebenfalls angeblich die Rauchmelder zu überprüfen. Im Rahmen des Austausches der Batterien kamen zwei weitere Unbekannte hinzu.

Während ein vermeintlicher Prüfer die Seniorin ablenkte, durchsuchten die zwei anderen offenbar die Wohnung. Nachdem die Handwerker die Wohnung verlassen hatten, stellte die Frau das Fehlen von Bargeld und Schmuck fest.

Einer der Täter ist zirka 35 Jahre alt, etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank, spricht hochdeutsch und trug ein kariertes Hemd. Einer seiner Komplizen ist ungefähr 40 Jahre alt, zirka 1,70 Meter groß und trug zur Tatzeit einen dunklen Anorak. Beide hatten zur Tatzeit kurze, dunkelblonde Haare sowie einen Dreitagebart. Den dritten Unbekannten beschrieb die Frau als etwa 40 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß und schlank. Zur Vorfallzeit trug der Mann eine dunkle Jacke.

Zu beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen und bittet sie, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.


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