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Meine Stadt Villa Seligmann: Stratmann löst Izsák ab
Hannover Meine Stadt Villa Seligmann: Stratmann löst Izsák ab
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18:11 06.02.2010
Andor Iszák vor der Villa Seligmann. Quelle: Surrey (Archiv)
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„Aufgabe des Vorstands ist das rein operative Geschäft“, so Stratmann zur NP, „wir müssen Sorge tragen, dass Umbau und Sanierung der Villa Seligmann vorankommen und im Rahmen der veranschlagten Kosten bleiben.“ Genau darum dürfte es nach NP-Informationen in der Stiftung einige Konflikte gegeben haben – auch wenn Stratmann wie Izsák nicht müde werden, das gegenseitige Einvernehmen zu betonen.

Izsák hatte bei Übernahme der Villa Seligmann an der Hohenzollernstraße (Oststadt) 2008 zumindest auf einen Teileinzug im November 2009 gehofft. Das Haus steht nach wie vor leer. Alles dauert viel länger. „Bei einem solchen Projekt in einem Altbau gibt es eben viel mehr Probleme als bei einem Neubau“, so Stratmann.

Sicherheit, Heizung, Leitungsnetz, Zugänglichkeit für Behinderte, Brandschutz – all das muss mit Ansprüchen der Denkmalpflege zur Erhaltung der ehemaligen Villa von Siegfried Seligmann in Einklang gebracht werden. Eine Aufgabe, die dem Braunschweiger Architekturbüro Burkhardt & Schumacher obliegt. Es hat unter anderem den Bonner Kanzler-Bungalow im Garten des Palais Schaumburg restauriert. Laut Stratmann wird der Umbau des Gebäudes für das Zentrum für jüdische Musik nun etwa 2,5 Millionen Euro kosten – der Kaufpreis hatte zwei Millionen Euro betragen.

„Die Frage der Finanzierung war abschließend zu klären, das ist jetzt geklärt“, sagt Stratmann zu den Ursachen der Verzögerung. Baubeginn soll nun voraussichtlich im April oder Mai sein, Fertigstellung im Sommer 2011. „Ich bin erleichtert, dass ich mich um diese Dinge nicht mehr kümmern muss“, sagt Izsák. Als Ehrenpräsident der Stiftung wird er sich künftig der inhaltlichen Arbeit widmen – und Sponsoren einwerben. Stratmann: „Der Bau ist finanziert, aber wir brauchen Mittel für Betrieb, Projekte und Veranstaltungen.“

mk

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