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Meine Stadt Vier Monate Haft für Polizistenpöbler
Hannover Meine Stadt Vier Monate Haft für Polizistenpöbler
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11:15 27.03.2013
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Hannover

Der Arbeitslose hat offensichtlich ein Problem mit Autoritäten: 20 Vorstrafen stehen schon in seiner Akte, am 31. Juli 2012 soll er wieder ausfallend geworden sein. Sein Nachbar hatte die Polizei gerufen, da er sich von Benjamin M. bedroht fühlte. Die Beamten trafen im Misburger Mietshaus auf einen Alkoholisierten, der die Polizisten mit Worten wie „Loser“ und weit schlimmeren obszönen Bezeichnungen beschimpfte.

Nur wenig später der nächste Konflikt mit der Polizei: Am 25. September wollte der Angeklagte in einem Bordell in der Scholvinstraße eine Prostituierte nicht bezahlen. Daraufhin rief einer der Angestellten die Polizei. Diese Beamten beleidigte Benjamin M. als „Pisser“, nachdem sie ihm Hausverbot erteilt hatten. Kurz danach auf dem Nachhauseweg mischte er sich dann bei einer Verkehrs-unfallaufnahme pöbelnd in das Geschehen ein. Er spuckte den dort anwesenden Polizisten vor die Füße, beleidigte einen als „Spinner“ und drohte ihm sogar Schläge an.

Auf die Frage von Richter Ulrich Kleinert, was er zu all diesen Vorwürfen zu sagen habe, antwortet der Angeklagte auch eher unbeteiligt: „Ich kann mich nicht erinnern, diese Worte benutzt zu haben.“ Die geladenen Zeugen aber schon: Eine Stunde und vier Zeugenaussagen später steht das Urteil fest - Benjamin M. muss vier Monate ins Gefängnis. Auch Bewährung gibt es keine, weil Richter Kleinert kaum Aussicht auf Besserung sieht. Wohl nicht ganz zu Unrecht: Schon beim Gang aus dem Gerichtssaal flucht M. schon wieder leise in Richtung der anwesenden Polizeibeamten.

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