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Meine Stadt Viele Unfälle - Blitzeis legt IC lahm
Hannover Meine Stadt Viele Unfälle - Blitzeis legt IC lahm
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09:13 04.01.2016
Quelle: dpa
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Hannover

Das Winterwetter mit Eis und Schnee hat in Niedersachsen und Bremen zu starken Beeinträchtigungen im Straßen- und Bahnverkehr geführt. Es gab viele Unfällen, mancherorts konnten Züge nicht fahren. So warteten im ostfriesischen Norddeich am Montag noch immer Hunderte Bahnpassagiere auf ihre Weiterfahrt, nachdem Blitzeis einen IC gestoppt hatte. Wie ein Bahnsprecher am Morgen sagte, mussten die Fahrgäste die Nacht im beheizten Zug verbringen oder wechselte in die nahe gelegene Halle einer Fährgesellschaft. Sie wurden von Helfern der Bahn und des Roten Kreuzes mit Getränken und Mahlzeiten versorgt. Wann genau der IC seine Fahrt Richtung Köln fortsetzen kann, war auch am Morgen noch unklar.

Spezielle Lokomotiven begannen gegen 5.00 Uhr damit, die Oberleitungen vom Eis zu befreien. "Wir gehen davon aus, dass wir bis zum späten Vormittag mit den Enteisungsfahrten fertig sind", sagte der Bahnsprecher. Ein anderer IC von Köln nach Emden, der etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof Emden vermutlich wegen einer vereisten Weiche liegen geblieben war, wurde geräumt. "Die Passagiere sind die kurze Strecke bis nach Emden zu Fuß gegangen, sagte ein Bahnsprecher am Abend. Spiegelglatte Straßen wurden vielen Autofahrern zum Verhängnis. In Niedersachsen und Bremen kam es am Sonntag binnen 24 Stunden zu mehr als 300 Unfällen. Allein die Polizeidirektion Oldenburg meldete am Montag in einer ersten Bilanz 183 Unfälle. Bei 16 davon wurden Menschen verletzt. "Es hätte noch schlimmer kommen können", sagte ein Sprecher.

Weil der Wintereinbruch auf einen Sonntag fiel, waren deutlich weniger Menschen mit dem Auto unterwegs als an Werktagen. In Bremen meldete die Polizei für das gesamte Stadtgebiet 97 Unfälle. Auch auf der Autobahn 1 zwischen dem Ahlhorner Dreieck und Holdorf war die Autobahnpolizei am Sonntag im Dauereinsatz. Hier rückten die Beamten zu 21 Unfällen aus, dabei wurden mindestens zwei Menschen leicht verletzt. Allein hier liegt der entstandene Gesamtschaden bei über 100 000 Euro.

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