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Meine Stadt Verwaltung verteidigt Filialschließung
Hannover Meine Stadt Verwaltung verteidigt Filialschließung
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19:30 05.06.2017
   Quelle: dpa
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Hannover

 Der Kampf gegen die Schließung von Sparkassen-Filialen ist vergeblich. Das macht die Verwaltung am Beispiel Calenberger Neustadt und Lister Meile klar. „Um dauerhaft überlebensfähig zu bleiben“, sei die Schließung der Filialen unumgänglich.

Einstimmig hat der Bezirksrat Mitte für Beibehaltung der Filialen geworben – wie Kollegen in anderen Stadtbezirken ebenfalls. Die Stadt dazu: „So bedauerlich es im Einzelfall sein kann, bei einer durchschnittlichen Kontaktfrequenz für qualifizierte Beratungen von weniger als einem Mal pro Jahr ... entspricht ein so eng geknüpftes Filialnetz wie bisher nicht mehr dem allgemeinen Verbraucherverhalten.“

Eine „Neujustierung der digitalen und stationären Angebote“ sei notwendig, so die Stadt. Die Entscheidungen zu jedem Standort seien auf Basis umfangreicher Markt- und Kundenanalysen getroffen worden, inklusive Betrachtung von Altersstruktur, Mobilitätseinschränkungen und Bevölkerungsprognose.

Die Sparkasse selbst verweist darauf, dass sie das größte Standortnetz aller Kreditinstitute habe. 2020 werde es noch 59 Beratungscenter, zehn Beratungscenter als Tandem (Öffnung an zwei Tagen pro Woche), 25 SB-Standorte und fünf Sonderstandorte geben.
 

Von Vera König

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