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Meine Stadt Verband greift durch: Eltern weg vom Spielfeldrand
Hannover Meine Stadt Verband greift durch: Eltern weg vom Spielfeldrand
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19:30 10.05.2011
Eltern müssen draußen bleiben? Beim Jugendfußball gibt es künftig eine Sperrzone für Eltern. Quelle: Florian Petrow

Hannover. Der Grund: „Die Eltern setzen ihre Kinder durch ständigen Anweisungen so sehr unter Leistungsdruck, dass einige den Spaß am Spielen verlieren und sogar aufhören“, sagt Helge Kristeleit, beim Niedersächsischen Fußballverband zuständig für für den Jugend- und Frauenfußball. Die Maßnahme findet größtenteils Zustimmung, viele Vereine gehen sogar soweit und wollen den Eltern das Betreten des Fußballplatzes komplett untersagen.

Der NFV hat sich zusammen mit FIFA-Schiedsrichter Florian Meyer dafür was ausgedacht, was in der neuen Saison von der G- bis zur D-Jugend auch im Kreis Hannover gilt. Unter der Überschrift „Anfeuern ja – steuern nein“ gibts für die Eltern dann eine Sperrzone bei den Spielen ihrer Liebsten. Heißt konkret: Eltern weg vom Spielfeld. Mindestabstand fünf Meter. Wolfgang Stengel, Jugendausschuss-Vorsitzender des Kreises Hannover, kann sich sogar noch mehr vorstellen. „Auch 20, 30 Meter sind denkbar“, sagt er. Alles im Sinne der Kinder, damit sie wieder ungestört ihrem Hobby nachgehen können.

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