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Meine Stadt VW plant Bau des Amarok in Hannover
Hannover Meine Stadt VW plant Bau des Amarok in Hannover
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23:22 20.09.2010
VW ist auch auf der IAA Nutzfahrzeuge vertreten, die am Mittwoch in Hannover beginnt Quelle: dpa
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Nutzfahrzeug-Chef Wolfgang Schreiber sagte der „Bild“-Zeitung über den Amarok: „Wir sehen, dass der Marktbedarf bereits 2012 die 100.000er Kapazität vom Werk Pacheco in Argentinien überschreitet.“ Daher untersuche er derzeit, ob es möglich wäre, den europäischen Bedarf in Hannover zu fertigen. Das wären rund 40.000 Autos im Jahr, was deutlich über 500 Jobs sichern würde, sagte er. In Hannover beginnt am Donnerstag die IAA Nutzfahrzeuge.

Schreiber fügte hinzu, zur Zeit werde die Wirtschaftlichkeit des Amarok „optimiert“. Dann hätte das Werk Hannover auch langfristig keine Auslastungsprobleme mehr. 2009 war der Absatz in der Wirtschaftskrise dramatisch zurückgegangen. Schreiber sagte weiter, nun gehe es wieder aufwärts. Vom Transporter T5, dem Brot-und-Butter-Auto des Werks, seien im ersten Halbjahr 23 Prozent mehr verkauft worden. Er glaube bis zum Jahresende an eine noch größere Steigerung. Jetzt erhoffe er sich vom neuen Modell des Caddy eine ähnliche Entwicklung. Im Zweigwerk Posen würden bereits 650 Autos am Tag gefertigt.

Die ersten Elektro-Nutzfahrzeuge werden Schreiber zufolge nicht vor Ende 2013 auf den Markt kommen - und dann „sicher noch in kleiner Stückzahl“.

Dem „Handelsblatt“ sagte Schreiber: „Wir müssen einen Weg finden, internationaler zu werden.“ In China seien besonders kleine Lkw attraktiv, zwischen 2,8 und 7 Tonnen. „Es ist an der Zeit, das Thema anzugehen“, fügte er hinzu. Ziel seien Niedrigkosten-Modelle, die örtlich hergestellt würden. Insgesamt rechnet Schreiber für die krisengebeutelte Nutzfahrzeugsparte 2010 mit einem besseren Jahresabschluss als 2009. Er sehe insgesamt einen steigenden Absatz. „Unser Ziel sind rund 450.000 Fahrzeuge anstelle von 355.000 im Jahr 2009“, sagte er.

Beim Modell Crafter (über 2,8 Tonnen), das baugleich mit dem Mercedes Sprinter ist und von Daimler produziert wird, überlege er in Zukunft eine gemeinsame Entwicklung mit der VW-Tochter MAN, sagte Schreiber weiter. Ende 2016 laufe der Vertrag mit Mercedes aus, bei dem VW die Motoren liefere. Das Potenzial in dieser Größenklasse sei sehr groß. 700.000 Autos würden davon im Jahr in Europa verkauft. VW liege nur auf dem 6. Rang der Verkaufsstatistik, hier strebe er mindestens Platz drei an. dapd

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