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Meine Stadt VHV-Bau wird zur Notunterkunft
Hannover Meine Stadt VHV-Bau wird zur Notunterkunft
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00:20 25.10.2015
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Hannover

Als Nachbarn werden die Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten die Verwaltungsspitze des Klinikums Region Hannover haben.Die Flüchtlinge ziehen nach dem Umbau ins Erdgeschoss und in die ersten beiden Obergeschosse. Geplant sind sowohl Einzelzimmer als auch Zimmer für bis zu drei Personen - und damit Familien. Die Stadt mietet außerdem eine große Außenfläche.

Ebenfalls beschlossen hat der Ausschuss den Austausch von drei Standorten, die im Sonderprogramm für Modulanlagen festgelegt waren. Im Stadtbezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode soll statt des Schützenplatzes der Bemeroder Anger Domizil werden. Im Stadtbezirk Ricklingen werden die ursprünglich vorgesehenen Standorte im Karl-Nasemann-Weg und der Fellgiebelstraße ersetzt durch Kneippweg (Parkplatz) und Friedländer Weg.

Die Stadt investiert in das Sonderprogramm 81 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Kosten für den Neubau der Modulanlagen und Wohnheime in Höhe von rund 61,5 Millionen Euro sowie Wohnungsneubauprojekte mit Kontingenten für Flüchtlinge in Höhe von rund 11,75 Millionen Euro - inklusive Erschließung und baulicher Herrichtung.

Die CDU-Ratsfraktion hat be-schlossen, künftig nicht für jede angebotene Immobilie den Ankauf zu beschließen. „Es gibt eine Schmerzgrenze, und die wurde überschritten“, so Georgia Jeschke, „selbst wenn wir einen Nachtragshaushalt beschließen, geben wir Steuergelder aus. Es kann nicht sein, dass Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt durch die öffentliche Hand befeuert werden.“

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