Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Umweltschützer wollen Plakettensünder petzen
Hannover Meine Stadt Umweltschützer wollen Plakettensünder petzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:23 28.02.2010
Ab Montag sind nur grüne Plaketten in Hannovers City willkommen Quelle: dpa
Anzeige

„Wir werden von Montag an kontrollieren, wie die Vorschriften der Umweltzone eingehalten werden“, kündigte der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, an.

Nach langen Streitereien ist zwar klar, dass Autos mit gelber Plakette von Montag an endgültig nicht mehr in der City inHannover fahren dürfen. Die Stadt Hannover will aber dennoch bei Verstößen vorerst mehrere Monate keine Bußgelder verhängen und auch sonst großzügig Ausnahmen machen, beispielsweise wenn Betroffene sich eine Nachrüstung ihres Dieselautos nicht leisten können, weil sie kein Geld dafür haben.

Die Umweltschützer setzen allerdings auf die Zusicherung, dass Wiederholungstäter bestraft werden. „Wenn wir feststellen, dass die Stadt kein Interesse daran hat, Verstöße zu verfolgen, werden wir ein neues Urteil erwirken“, sagte Resch. Der Verband hatte vier Bürger unterstützt, die gegen den Versuch von Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) klagten, die schärfste Stufe der Umweltzone zu stoppen. Sander erlitt vor Gericht eine Niederlage. lni

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Brand in einer ehemaligen Gaststätte in Burgwedel (Region Hannover) hat in der Nacht zum Samstag einen Schaden von rund 150 000 Euro verursacht.

27.02.2010

Die zurückgetretene Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, wird von den Grünen umworben.

27.02.2010

Die Freien Wähler in Niedersachsen bereiten ein Volksbegehren gegen den geplanten Neubau des Landtagsgebäudes in Hannover vor. Begründung: Es gibt zurzeit wichtigere Dinge, für die man 50 Millionen Euro benötigt.

26.02.2010
Anzeige