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Meine Stadt Üstra rutscht tiefer in die roten Zahlen
Hannover Meine Stadt Üstra rutscht tiefer in die roten Zahlen
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12:58 19.02.2016
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Hannover

Dieses Zahlenwerk, das Üstra-Chef André Neiß gestern im Verkehrsausschuss der Region präsentierte, ist umso erstaunlicher, als die Üstra aufgrund der Ergebnisse aus den Vorjahren auch für dieses Jahr höhere Umsatzerlöse erwartet. Auf gut 171 Millionen Euro bezifferte André Neiß die Zahl – plus 4,6 Millionen Euro. Hauptgrund: „Die Fahrgastzahlen steigen. 2015 hatten wir 3,9 Prozent Zuwächse. Das ist deutlich mehr als 2014 und liegt über dem Bundesdurchschnitt.“

Die Üstra rutscht nach seinen Angaben vor allem aus zwei Gründen tiefer ins Minus dieses Jahr: Durch Mehrausgaben beim Personal als Folge von tariflich vereinbarten Gehaltssteigerungen um 6,4 Prozent. 114 Millionen Euro betragen die Personalkosten. Zudem steigen Materialpreise (plus drei Prozent), und mit rund acht Millionen Euro schlägt die Sanierung des Verwaltungsgebäudes am Hohen Ufer zu Buche.

Bei der mittelfristigen Finanzplanung setzt die Üstra auf Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe, bis 2025 will sie 444 Millionen Euro ausgeben, vor allem für neue Fahrzeuge (Busse und Bahnen). Aktuell habe der Aufsichtsrat den Ankauf des dritten Loses von 46 weiteren Fahrzeugen des Straßenbahntyps TW 3000 beschlossen, 146 Fahrzeuge sollen es insgesamt werden. Mittelfristig will die Üstra eine Zwei-Modell-Strategie aus TW 3000 und TW 2000 („Silberpfeile“) fahren. Den grünen TW 6000 möchte die Üstra gerne ausrangieren. „Aber da ist die Entscheidung noch offen“, so Neiß. voi

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