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Meine Stadt Üstra klagt über Gewaltwelle
Hannover Meine Stadt Üstra klagt über Gewaltwelle
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23:26 18.03.2010
Gefährlicher Job: Die Angriffe auf Üstra-Kontrolleure sind brutaler geworden. Quelle: Wilde
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Von Dirk Altwig

HANNOVER. Wegen der Übergriffe arbeiten die Prüfer zum Teil nur noch mit Schutz von Sicherheitskräften. Die Heftigkeit der Angriffe habe zugenommen, beklagt das Üstra-Sicherheitsunternehmen Protec.

In den vergangenen Monaten hätten die Fahrkartenkontrolleure der Üstra unter größerer Gewalt gelitten, so Steffen Guder, Leiter des Security-Managements der Protec: „Ein Prüfer wurde von hinten auf dem Bahnsteig niedergeschlagen – ohne Anlass.“ Statistisch werde jeder Mitarbeiter einmal im Jahr Opfer eines Übergriffs, jeder zweite deshalb krankgeschrieben. Bei der Üstra-Tochter, die unter anderem auch Reinigungsdienste anbietet, hätten die Kontrolleure mit 28,4 Tagen im Jahr den höchsten Krankenstand. Die AOK gibt in Deutschland lediglich einen Mittelwert von 17 Tagen an.

Eine „erhöhte Gefährdung“, so Guder, gebe es für die Kontrolleure beispielsweise Sonnabend und Sonntagmorgen in den Bahnen der Stadtbahnlinie 6, die mit – häufig betrunkenen – Disko-Besuchern vom Expogelände kommen. Guder: „Dort begleiten jetzt unsere Sicherheitskräfte die Prüfer.“ Im vergangenen Jahr wurden wegen der Übergriffe bereits alle Kontrolleure zusätzlich umfangreich geschult.

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