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Meine Stadt Üstra: Mit viel Bein auf Frauenfang
Hannover Meine Stadt Üstra: Mit viel Bein auf Frauenfang
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20:28 24.08.2015
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Hannover

Bis 2022 werden 600 Angestellte das Unternehmen verlassen, gleichzeitig soll die Frauenquote von 16 auf 22 Prozent steigen. „Wenn Frauen in diese Männerdomäne einbrechen, ist das gut fürs Unternehmen“, erklärt Üstra-Vorstandsvorsitzender André Neiß.

Hübsch anzusehen: Die Üstra-Männer werben mit einer ungewöhnlichen Aktion für mehr weiblichen Zuwachs bei der Üstra-Belegschaft.

Das findet auch Busfahrer Metin Dirim (35), der seit 14 Jahren für die Üstra hinter dem Steuer sitzt. Wenn mehr Frauen fahren würden, sei das eine „Veränderung, von der die Fahrgäste profitieren würden“, sagt er. Weil er Frauen für freundlicher hält. „Das wirkt sich auf das Wohlbefinden der Fahrgäste aus.“ Seine Frau war dagegen verdutzt, als er erzählte, dass er bei der Kampagne, die das Unternehmen „Üstra rockt“ nennt, mitmacht. „Sie hat gesagt: Du bist doch bescheuert, aber mach, was du willst“, erzählt er. Männer im Rock seien „eine gewagte Sache“, meint auch Dirim. Aber bisher habe er „durchweg positives Feedback“ bekommen.

Die Röcke sind übrigens Teil der regulären Dienstkleidung. Es gibt sie in zwei Varianten: einer Art klassischem Kilt und eine Form mit aufgenähten Taschen.

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