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Meine Stadt Tragische Sonntagnacht
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06:16 17.10.2012
Die nächtliche Unfallstelle auf der A2 erstreckt sich über eine Länge von etwa 300 Metern. Quelle: Nonstopnews
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Hannover/Lehrte

A2: Ein Toter und sieben Verletzte bei Karambolage von sechs Fahrzeugen

Ein dramatischer Verkehrsunfall mit insgesamt sechs Fahrzeugen hat Sonntagfrüh gegen 0.15 Uhr auf der A2 in der Nähe der Ausfahrt Lehrte einen Toten und sechs zum Teil schwer Verletzte gefordert.

Ein polnischer Opel Astra war auf der Autobahn Richtung Hannover unterwegs. Plötzlich kam der Wagen ins Schleudern, krachte zweimal in die Mittelschutzplanken und blieb schließlich unbeleuchtet auf dem mittleren Fahrstreifen stehen. Ein BMW X3 raste in den Opel, woraufhin dessen Fahrer (27) herausgeschleudert wurde. Beim Aufprall erlitt der 27-Jährige so starke Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Seine beiden Mitfahrer (26, 23) wurden schwer verletzt. Auch die drei BMW-Insassen (23, 23, 24) erlitten Verletzungen. Durch den Aufprall wurde der Astra nach vorn geschoben und prallte seitlich gegen einen Opel Omega. Dieser geriet nach rechts und prallte in das Heck eines ausweichenden polnischen Kleintransporters. Die Omega-Fahrerin (43) und ihre Tochter (18) wurden schwer verletzt. Schließlich berührte auch noch ein Audi A?6 seitlich einen Reisebus, als er nach links von der Gefahrenstelle auswich. Der Schaden wird auf rund 35000 Euro geschätzt.

Vahrenwald: Auto rast in Fußgängergruppe

Schrecklicher Unfall: Ein Ford Fiesta ist in der Nacht zum Sonntag gegen?0.45 Uhr auf der Kreuzung Vahrenwalder Straße/Philipsbornstraße (Vahrenwald) in eine Fußgängergruppe von neun Personen gefahren. Der Wagen stieß dabei an der vorderen linken Front mit einem 21-Jährigen zusammen. Das Opfer wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert, prallte auf die Straße und blieb mit schweren Kopfverletzungen liegen. Anstatt zu helfen, gab der Fiesta-Fahrer (31) Gas und flüchtete vom Unfallort. Der schwer verletzte 21-Jährige wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Weil sich die anderen Fußgänger das Kennzeichen merken konnten, fand die alarmierte Polizei den Fiesta kurze Zeit später in der Nähe. Der Besitzer des Wagens war nicht der Unfallfahrer, kannte aber die Adresse des Fahrerflüchtigen. Beamte trafen diesen in seiner Wohnung an, beschlagnahmten den Führerschein und nahmen beim alkoholisierten 31-Jährigen eine Blutprobe.

Nach ersten Erkenntnissen wollte die Personengruppe von der Werderstraße die Kreuzung Richtung Philipsbornstraße überqueren, der Fiesta war an der Vahrenwalder Straße Richtung Arndtstraße unterwegs. Sowohl Fußgänger als auch der Autofahrer behaupten, dass ihre Ampel jeweils Grün gezeigt hat. Die Ermittlungen dauern an.

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