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Meine Stadt Tote Rentnerin: War es ein Raubmord?
Hannover Meine Stadt Tote Rentnerin: War es ein Raubmord?
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00:15 19.01.2013
DETAILARBEIT: Die Polizei hat 300 Spuren in der Wohnung von Walburgis Maria G. gesichert.
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Hannover

Die Polizei hat bislang keine einzige Banknote im Einzimmer-Appartement der 80-Jährigen an der Nußriede 19 (Groß-Buchholz) gefunden. Dabei ist die Spurensuche in Küche, Wohn- und Badezimmer inzwischen abgeschlossen. Auch einen Hinweis auf den Täter gibt es nicht.

Eine Woche lang haben die Ermittler die Wohnung von G. nach Fingerabdrücken, Blut, Fasern und DNA durchforstet. „Es wurden ungefähr 300 Spuren gesichert“, sagt Polizeisprecher Holger Hilgenberg. Für ein kleines Einzimmer-Appartement eine stattliche Anzahl. Nur Geld haben die Polizisten in der Wohnung der Getöteten nicht entdeckt. Die Ermittlungen hatten aber ergeben, dass G. am 28. Dezember, an dem Tag, als sie zuletzt gesehen wurde, noch bei der Sparkasse am Roderbruchmarkt ihre Rente abgeholt hatte. Wo der dreistellige Betrag geblieben ist, weiß zurzeit niemand. Der Verdacht liegt nahe: Der Täter hat die 80-Jährige ausgeraubt und anschließend getötet.

Auch nach Abschluss der Spurensicherung kann die Polizei nicht eindeutig sagen, ob die Beschädigungen an der Wohnungstür der Rentnerin etwas mit den Verbrechen zu tun haben. Der Mörder könnte in das Appartement eingebrochen sein. Ebenso ist es möglich, dass die ahnungslose Frau dem Täter selbst öffnete. Oder sie von dem Unbekannten abgefangen wurde, als sie nach Hause kam.

Die Mordkommission „Maria“ bittet weiter um Hinweise unter Telefon 0511/1095555.

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