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Meine Stadt Tote in Barsinghausen: Opfer war 16 Jahre alt
Hannover Meine Stadt Tote in Barsinghausen: Opfer war 16 Jahre alt
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13:16 18.06.2018
ERMORDET: Anna-Lena (16) Quelle: Dröse
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Hannover

Grausamer Fund vor einer Schule: Ein Fußgänger hat am Sonntag gegen 14 Uhr die Leiche einer Frau vor der Adolf-Grimme Schule in Barsinghausen gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die junge Frau umgebracht wurde. Sie war erst 16 Jahre alt und soll nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung aus der Nachbarschaft kommen.

Die Polizei geht davon aus, dass die Frau umgebracht wurde. Das Opfer soll in der Nacht zu Fuß auf dem Heimweg gewesen sein, als der Kontakt zu Bekannten gegen 1.30 Uhr abgebrochen sein soll. Die Polizei macht zur Identität des Opfers und auch zur Todesursache bisher „aus ermittlungstaktischen Gründen“ keine Angaben.

Nach HAZ-Informationen wurde die Tote halbnackt und blutüberströmt mit Kopfverletzungen gefunden. Die Polizei wollte dies weder bestätigen noch dementieren.

Zweiter Leichenfund in diesem Jahr

Es ist bereits der zweite Leichenfund binnen weniger Wochen in Barsinghausen. Am Morgen des 17. April entdeckte eine Spaziergängerin die Leiche der 55-jährigen Veronika B. in einem Entwässerungsgraben parallel zur Ladestraße. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist nicht ausgeschlossen, sagte Polizeisprecherin Kathrin Pfeiffer. Man ermittle derzeit in alle Richtungen und sucht vor allem nach möglichen Zeugen.

Die Frau sei wahrscheinlich in der Nacht zu Sonntag gestorben – so die ersten Erkenntnisse der Spurensicherer. Besonders gut versteckt war die Leiche offenbar auch nicht. Der Finder entdeckte sie in einem Grünstreifen in der Straße Langenäcker.

Im Fall von Veronika B. sucht die Polizei noch immer nach Zeugen, die das Opfer, was von Freunden und Familie nur Anka genannt wurde, kurz vor ihrem Tod gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0511-1095555 entgegen.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (0511) 109 55 55 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Timo Gilgen/RND

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