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Meine Stadt Tödlicher Radunfall: Stadt will nun handeln
Hannover Meine Stadt Tödlicher Radunfall: Stadt will nun handeln
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19:02 16.05.2018
Radunfall: An der Vahrenwalder Straße starb ein elfjähriger Junge Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

Nach dem tödlichen Unfall eines elfjährigen Jungen, der an der Vahrenwalder Straße von einem abbiegenden Lastwagen überrollt wurde, sah sich die Stadt viel Kritik ausgesetzt. Im Bauausschuss am Mittwoch trat Stadtbaurat Uwe Bodemann jedoch dem Eindruck entgegen, dass seine Verwaltung zu wenig tue und nicht schnell genug handele, um die Kreuzung sicherer zu machen.

„Wir müssen dort agieren“, sagte er und kündigte für Freitag ein Treffen der Stadt mit dem Vorstand des Radfahrerclubs ADFC an der Unfallstelle an. Zudem versprach er, „zeitnah“ den Radweg deutlich in Rot auf der Straße zu markieren.

Die Stadt war viel Kritik ausgesetzt

Außerdem sollen möglichst schnell Experten untersuchen, ob an der Ampelschaltung etwas verbessert werden könne. Bodemann betonte allerdings auch, dass aus dem Protokoll der Verkehrsunfallkommission, die sich den Unfallort an der Vahrenwalder Straße/Ecke Industrieweg angeschaut hatte, „eindeutig“ hervorgehe, dass an der Anlage „nichts zu beanstanden“ sei.

Bereits am Morgen nach dem Unfall am 18. April hätten sich Mitarbeiter der Stadt die Kreuzung angesehen und seien zu dem Ergebnis gekommen, dass „ad hoc nichts zu tun“ sei. Vor dem Ergreifen von Maßnahmen habe man erst das „objektive Urteil der Verkehrsunfallkommission“ abwarten wollen, die am 7. Mai zusammengekommen sei und am 9. Mai ihr Protokoll vorgelegt habe.

Von Christian Bohnenkamp

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