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WEICHENSTELLER: Stiftungs-Chef Prof. Burkhard Huch, Sabine Schopp vom geschäftsführenden Stiftungsvorstand (oben, von links), Kulturdezernent Harald Härke und Franziska Schmidt von der Stadtteilkultur mit dem Plakat zur Spiel:Zeit.

WEICHENSTELLER: Stiftungs-Chef Prof. Burkhard Huch, Sabine Schopp vom geschäftsführenden Stiftungsvorstand (oben, von links), Kulturdezernent Harald Härke und Franziska Schmidt von der Stadtteilkultur mit dem Plakat zur Spiel:Zeit.
 © Foto: Wilde

Kulturprojekt

Theaterspielen soll Kinder an die Kultur heranführen

Mit dem neuen, bundesweit einmaligen Projekt Spiel:Zeit wollen Stadt und die Rut-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung ein niedrigschwelliges und kontinuierlich kulturelles Mitmachangebot für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren schaffen. Dabei steht das Theaterspielen im Vordergrund.

Hannover.  Kultur ist die gemeinsame Basis für die Verständigung in einer Gesellschaft. Und sie ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Doch viele Kinder vor allem aus sozial schwachen Schichten haben noch immer kaum Zugang.

Das will die Stadt mit Hilfe der Rut-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung mit der Spiel:Zeit ändern. „Ein bundesweit einmaliges Kulturprogramm“, versprach Kulturdezernent Harald Härke am Freitag bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. „Das wird eine enorme Strahlkraft entwickeln.“

Ziel: Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren soll mit niedrigschwelligen Mitmachangeboten an den Wochenenden Kultur schmackhaft gemacht werden. Sie sollen Kreativität erfahren und ausprobieren, das stärkt das Selbstbewusstsein.

Dabei geht es vor allem um Theater, aber auch um Tanz und Bewegung. Die Eltern sollen mit im Boot sein. Sie können mitspielen – oder im Rahmen eines Elterncafés bei Klönschnack und Kuchen einfach anwesend sein. Kleinkinder werden betreut. „Wir wollen eine Wohlfühlatmosphäre schaffen“, so Franziska Schmidt von der Stadtteilkultur.

Erfahrungen gibt es viele mit ähnlichen Veranstaltungen in den 23 Einrichtungen in den Stadtteilen. Doch waren das immer Einzelprojekte. „Jetzt wollen wir ein kontinuierliches und anfangs kostenloses Angebot schaffen“, erklärte Schmidt. Dazu soll ein Pool an Künstlern gebildet werden, die zuvor eine entsprechende Fortbildung erhalten.

Jedes Wochenende sollen dann Theater- oder Tanzkurse angeboten werden, ohne Verpflichtung zu regelmäßiger Teilnahme. Schnupperkurse in Kitas und Schulen werden darauf aufmerksam machen. Monatliche Ausflüge zu kulturellen Einrichtung sollen weitere Hemmschwellen zur Kultur abbauen.

Der Startschuss fällt im Herbst in Ricklingen, Mühlenberg und Linden-Süd. Das Angebot soll Zug um Zug erweitert werden, langfristig flächendeckend. Wenn es läuft. Die Rut-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung finanziert die Spiel:Zeit für drei Jahre mit 200 000 Euro, Verlängerung denkbar. Sie lässt das Projekt extern evaluieren.

Von Andreas Krasselt


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