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Meine Stadt Tempo 30 für Vahrenwalder: Modellversuch möglich
Hannover Meine Stadt Tempo 30 für Vahrenwalder: Modellversuch möglich
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00:15 06.03.2017
Verkehrsrätsel 13 , Frage Schild Tempo-30-Zone , hier: Egerweg bzw. Hinter dem Holze in Bemerode (2 Bilder im Dossier) Quelle: Michael Zgoll
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Hannover

Dieser sieht die befristete Einführung von Tempo-30-Zonen entlang belasteter Straßen für zunächst drei Jahre vor. In diesem Zeitraum soll wissenschaftlich untersucht werden, inwieweit sich die Reduzierung der Geschwindigkeit auf den Verkehrslärm, die Luftreinhaltung und den Verkehrsfluss auswirkt. „Wir wollen, dass die Stadt das probiert. Das könnte auch eine Möglichkeit sein, die Schadstoffe zu reduzieren, ohne dass dafür noch schärfere Maßnahmen wie Fahrverbote nötig sind“, sagt die hannoversche Landtagsabgeordnete Maaret Westphely. Sie räumt ein, dass derzeit nicht sicher sei, ob Tempo-30- Zonen tatsächlich vor allem die immer noch viel zu hohen Stickoxidwerte senken können: „Aber es geht ja genau darum, das zu untersuchen.“ Westphely kann sich Tempo-30- Zonen zum Beispiel auf der Vahrenwalder Straße, der Marienstraße und an der Göttinger Straße vorstellen.

Beim Ampelbündnis im Rat der Stadt stößt der Vorstoß allerdings auf Skepsis. SPD-Verkehrsexperte Lars Kelich schließt Tempo 30 „auf wichtigen Hauptverkehrsstraßen aus“. Zudem müsse das Land zunächst eindeutige Kriterien für den Modellversuch vorlegen. Das fordert auch FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke: „Es gibt derzeit noch keinen Grund, darüber nachzudenken.“ Elisabeth Clausen-Muradian, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Rat, hingegen kann sich „den Modellversuch für Hannover vorstellen“. Es sei wichtig herauszufinden, ob eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit „tatsächlich etwas bringt“.

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