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Meine Stadt Tempo-30-Zone weit entfernt
Hannover Meine Stadt Tempo-30-Zone weit entfernt
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00:16 23.07.2017
20. August 2016: Auf diesem Zebrastreifen auf der Walderseestraße wurde eine Joggerin schwer verletzt.
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hannover

 Nach dem Prozess gegen einen Lkw-Fahrer, der eine Joggerin auf dem Zebrastreifen schwer verletzt hatte (NP berichtete), könnte die De­batte erneut aufflammen. Die 39-Jährige wurde auf der Walderseestraße/Ecke Ru­bensstraße angefahren. Die Mutter eines sechsjährigen Kindes ist jetzt ein Pflegefall. Laut einem Sachverständigen wäre der Zusammenstoß vermeidbar gewesen. Der Lkw hätte dafür mit 36 Stundenkilometern unterwegs sein müssen.

Die Polizeistatistik be­sagt, dass die Unfallzahlen zurückgegangen sind: von 75 (2015) auf 50 (2016). „Bis 30. April 2017 haben wir neun Unfälle verzeichnet“, sagt Polizeisprecher Philipp Hasse. In die Statistik gehen nur Zusammenstöße mit hohem Schaden oder verletzten Personen ein. Während es 2015 keine verletzten Personen bei Unfällen gab, verzeichneten die Ordnungshüter im vergangenen Jahr vier Schwerverletzte. Kon­trollen hätten 2016 gezeigt, dass es keine deutlich überhöhten Geschwindigkeitsüberschreitungen gegeben habe. „Aus polizeilicher Sicht ist die Walderseestraße kein Unfallschwerpunkt“, sagt der Polizeisprecher.

Seitens der Stadt fällt die Reaktion ähnlich aus. Die Unfallkommission habe nach dem Unfall mit der Joggerin festgestellt, dass behördliche Maßnahmen nicht erforderlich seien, teilte Stadtsprecherin Michaela Steigerwald mit.

Außerdem könne die Stadt nicht einfach eine Tempo-30-Zone ausweisen. Das ginge nur, wenn Schulen, Kitas, Krankenhäuser oder Pflegeheime in der Nähe seien. Oder wenn die Walderseestraße besonders gefährlich wäre. Aus diesem Grund scheiterte ein Antrag des Bezirksrats auf Ausweisung einer Tempo-30-Zone. Die Anwohner berichten hingegen von vielen Unfällen und Rasern.

Von thomas nagel

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