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Meine Stadt TUI-Manager Casdorff wird zweiter Zoo-Chef
Hannover Meine Stadt TUI-Manager Casdorff wird zweiter Zoo-Chef
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00:16 06.04.2013
TIERISCH VIEL ZU TUN: Zoochef Frank Werner (links) und sein neuer Mitgeschäftsführer Andreas Casdorff freuen sich mit Robbe Pamela auf gute Teamarbeit. Quelle: Mast
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Hannover

Der neue Job ist für Andreas Casdorff eine Herzensangelegenheit. Anders als seine Mitbewerber ist er nicht von einem Headhunter entdeckt worden. „Ich habe mich selbst beworben“, sagt er. Leidenschaft nennt er als Grund.

Für eine Aufgabe, die ihn mit unterschiedlichsten Aspekten und Anforderungen konfrontiert, und in der er sein bislang erworbenes Wissen, seine Fähigkeiten einbringen, damit etwas bewegen kann.

Casdorff war beim Reiseriesen für Marketingstrategien und Produktentwicklung zuständig. Seine neuen Aufgaben sieht er ähnlich gelagert. „Bei der TUI ging es um die Frage: Wie gestalten wir das perfekte Urlaubserlebnis? Jetzt geht es darum, den Besuchern des hannoverschen Zoos den perfekten Tag zu bereiten.“ Sein Job wird es sein, Menschen zu motivieren, Zeit im Zoo zu verbringen.

Der 48-jährige Vater von drei Kindern (9, 11, 19) wurde in Hamburg geboren, zog aber mit 17 nach Hannover. 17 Jahre arbeitete er auch bei der TUI, bis er sich nun eine neue Herausforderung suchte. Zuvor studierte er Wirtschaftswissenschaften in Hannover dem sich ein Managementstudium (Master of Business Administration, MBA) in den USA anschloss. Er lebt mit seiner Frau und den beiden jüngeren Töchtern in Bemerode. Der 19-jährige Sohn ist bei der Marine.

Den Posten im Zoo tritt er am 1. August an. Zoochef Frank Werner freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Der Zoo sei ein großes Unternehmen mit einer Konzernstruktur und rund 500 Mitarbeitern. Genügend Aufgaben, um sie gleichberechtigt auf zwei Schultern zu verteilen. Wie das im einzelnen aussehen wird, muss sich erst noch herauskristallisieren. „Wir haben grobe Vorstellungen, müssen uns aber erst noch finden“, so Werner. „Wie letztlich die Feinjustierung sein wird, wird sich nach der Einarbeitung ergeben.“

Einsame Entscheidungen habe es auch in der Vergangenheit nicht gegeben, erinnerte Aufsichtsratschef Hauke Jagau an das seit längerem geltende Vier-Augen-Prinzip. „Für den Zoo ist es zwingend notwendig, dass zwei Kräfte die Verantwortung tragen.“

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