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Meine Stadt Supermarkt-Räuber streitet Taten ab
Hannover Meine Stadt Supermarkt-Räuber streitet Taten ab
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12:17 17.02.2016
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Hannover

"Es ist zu Fälschungen von Telefongesprächen gegen mich gekommen", so K. Auch Fingerabdrücke, die in Bayern von ihm gefunden worden seien, seien gefälscht. "Ich war nie in Bayern", sagte der Angeklagte. Am 4. Dezember 2014, als in einem Stöckener Supermarkt ein junger Mann erschossen wurde, sei er in Polen gewesen. "Ich habe in einer Wohnung Rohre verlegte, dafür habe ich drei Zeugen", erklärte Marek K.

Heute will die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Hannover das Urteil verkünden. Der Angeklagte ist wegen Mordes angeklagt, er soll 24 Raubüberfälle begangen haben. Am Ende der Beweisaufnahme hatte die Schwurgerichtskammer allerdings 16 Raubüberfälle eingestellt, weil sie in Erwartung der Gesamtstrafe keine Rolle mehr spielen.

Staatsanwalt Martin Lienau hat im Supermarkt-Räuber-Prozess eine lebenslange Haft für Marek K. (42) gefordert. Zudem hält er die "besondere Schwere der Schuld" für notwendig. In diesem Fall käme der Angeklagte nicht vor 22 Jahren auf freien Fuß.

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