Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Süddeutscher siegt beim Treppen-Marathon in Hannover
Hannover Meine Stadt Süddeutscher siegt beim Treppen-Marathon in Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:01 21.02.2018
Hannover 

 Extremsportler sind beim Treppenhausmarathon in Hannover 194 Mal die Treppen des 13-stöckigen Annastift-Hochhauses hoch und wieder herunter gelaufen. Nach 10 Stunden und 13 Minuten stand der Sieger fest: André Weinand aus Rust in Baden-Württemberg. Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich dabei um einen neuen Rekord im Marathon auf Stufen. „Ich bin platt, aber glücklich“, sagte Sieger Weinand der Deutschen Presse-Agentur. „Jetzt muss ich erstmal alles sacken lassen.“ Der 39 Jahre alte Familienvater ist seit 20 Jahren Leistungssportler im Triathlon und Ultralangstreckenlauf, wie aus seiner Homepage hervorgeht.

Bei der 4. Weltmeisterschaft im Treppenhaus-Marathon mussten die Sportler knapp 84 000 Stufen bewältigen, um die Marathondistanz von 42,195 Kilometern in der Vertikalen zu erreichen. Erfinder und Organisator der Veranstaltung ist Horst Liebetruth. „Die Belastung ist viermal so hoch wie bei einem normalen Marathon“, sagte er. 22 Sportler aus ganz Europa hatten sich für den Marathon im Treppenhaus qualifiziert. Teilnehmen durfte nur, wer schon häufiger solche Läufe absolviert und den ein Sportarzt untersucht hat.

Vorjahressieger Johannes Schmitz aus Göttingen hatte die Strecke 2017 in 10 Stunden und 14 Minuten geschafft. Los ging es am Samstag um 8.00 Uhr. Nach maximal 15 Stunden mussten die Sportler das Ziel erreicht haben. „André Wienand hatte sich ein Jahr lang akribisch vorbereitet. Er hatte die perfekte Ernährung und eine blitzsaubere Technik beim Treppenlaufen“, sagte Organisator Liebetruth am Sonntag. „Er war von Anfang an fokussiert, ein echtes Vorbild.“

Auf dem zweiten Platz landete Petru Muntenasu, Ultramarathonläufer von der Landau Running Company. Dritte wurde Gabriele Hirsemann aus Hildesheim. Vorjahressieger Schmitz musste sich mit dem fünften Platz begnügen.

Von dpa