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Meine Stadt Stromtrasse: Alles wieder auf Anfang
Hannover Meine Stadt Stromtrasse: Alles wieder auf Anfang
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00:28 31.07.2015
Quelle: dpa
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Hannover

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet teilte Dienstag mit, dass alle bisherigen Planungen und in Betracht gezogenen Lösungen nach dem „Energiegipfel“ hinfällig sind und „die Planung möglicher Trassenkorridore neu aufgesetzt werden muss“. Grund: Auf ihrem „Energiegipfel“ Anfang des Monats hat sich die Bundesregierung darauf geeinigt, dass die Stromautobahn von Nord nach Süd vorrangig in der Erde verlaufen soll, freistehende Hochspannungsmasten sollen die Ausnahme bilden.

„Bisher diskutierte Korridore werden nicht mehr verfolgt“, sagte Tennet-Sprecher Thomas Wagner zur NP. Es werde „grundsätzlich neu gedacht“.

Mit der Vorgabe „Vorrang Erdverkabelung“ würden sich mögliche Lösungen „deutlich von den bisherigen unterscheiden“. Auf keinen Fall bedeute das aber, dass jetzt etwa ein Ballungsraum wie Hannover außen vor sei: „Es gibt keine Tabuzone“, sagt Wagner. Offen ist, wann der Planungsprozess durchstarten kann, da „es noch keine konkrete gesetzliche Vorgabe gibt“ – in den bisherigen Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums sind die Gipfel-Beschlüsse noch nicht eingeflossen. Die Kriterien für die Korridorfindung sollten schnell festgelegt und klar definiert werden, fordert Tennet. In die Planung würden die Bürger wieder einbezogen, „damit haben wir gute Erfahrungen gemacht“.

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