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Meine Stadt Steinmeier zum Antrittsbesuch in Hannover
Hannover Meine Stadt Steinmeier zum Antrittsbesuch in Hannover
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00:17 10.06.2017
Voller Freude: Ob Stefan Schostok, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Stephan Weil (von links) freuen sich über die Begrüßung vor dem Rathaus. Quelle: Fotos: Petrow
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Vor 26 Jahren begann Frank-Walter Steinmeiers Karriere genau an diesem Ort: In der Niedersächsischen Staatskanzlei. Gestern kehrte er zurück. Aber nicht als Ratskoordinator oder Staatssekretär – sondern als Bundespräsident. Denn die erste Station der Antrittsreise in Niedersachsen war seine einstige Wirkungsstätte.

An die Zeit in der Staatskanzlei erinnerte sich Steinmeier gestern gut: „Erst kürzlich habe ich ein Foto aus meinen ersten Jahren in Hannover gefunden. Damals hatte ich lange Haare, trug einen auberginefarbenen Anzug und eine grüne Brille – ich weiß nicht, ob mich sonst jemand so genommen hätte.“ Das weckte nicht nur bei dem Bundespräsidenten Erinnerungen, auch die Mitarbeiter der Staatskanzlei gerieten ins Schmunzeln.

Nicht der einzige lustige Moment: Als Ministerpräsident Stephan Weil sein Geschenk an Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender übergab, mussten beide laut lachen. Sie erhielten ein Fürstenberg-Schachbrett mit „einer weißen Dame für Frau Büdenbender und einem schwarzen König für den Bundespräsidenten“.

Freudig ging es auch vor dem Rathaus zu: Die Kinder der Kita am Trammplatz

Steinmeier blieb bodenständig, dafür sorgte auch seine Frau. Als er während seiner Rede über Hannover ins Zögern geriet, war sie sofort zur Stelle und half ihm aus. Nicht zuletzt, weil sich die deutsche First Lady in Hannover genauso zuhause fühlt wie der Bundespräsident. Der erinnerte sich auch gestern gerne an die Sonntagnachmittage im Zoo Hannover: „Eindeutig der schönste Teil meiner Woche.

Doch bei all dem Spaß und der Erinnerungen verfolgt Steinmeier auf seiner Reise auch ein Ziel: Die Demokratie näherzubringen und den „Diskurs mit jungen Leuten“ zu suchen. Das verband er am Nachmittag mit seinem Besuch in den Hannoverschen Werkstätten in Rethen (Laatzen). Dort stand er den Beschäftigten in Demokratie-Fragen Rede und Antwort.

Von mandy sarti

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