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Meine Stadt Stefan Schostok: Attacke geht auch
Hannover Meine Stadt Stefan Schostok: Attacke geht auch
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00:16 24.04.2013
Kann auch Attacke: Stefan Schostok. Quelle: Florian Arp
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Hannover

Sie greifen Ihren Mitbewerber Matthias Waldraff ja ganz schön an. Wo ist der nette Herr Schostok geblieben?
Wenn Sie mit nett interessiert, offen, zugänglich meinen, ist nichts davon verloren gegangen. Wenn mit nett aber unbedarft gemeint ist, hat das nie gestimmt. Ich werde nicht schweigend oder gar lächelnd hinnehmen, dass der Kandidat von Hannovers ältester Oppositionspartei über rot-grünen Rathausfilz oder Geheimniskrämerei herzieht.

Haben Sie schon in den Wahlkampfmodus geschaltet?
Nein. Ich bin für Fairness und Gerechtigkeit, für sozialen Ausgleich. Wenn da aber einer kommt und meint, Hannover erst in die erste Liga bringen zu müssen, obwohl die Stadt längst Champions-League-Status erreicht hat, beherrsche ich auch die Abteilung Attacke.

Foto: Arp

Die Unterbringung von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten sorgt für Unruhe, aber auch die große Zahl von Armutsflüchtlingen aus Rumänien oder Bulgarien. Wie sieht da sozialer Ausgleich aus?
Wir werden den Menschen aus Kriegsgebieten helfen, sich in Hannover zu integrieren und ihr Leid zu vergessen. Wir werden kein neues Leid durch Ausgrenzung oder Intoleranz zulassen.

Anderes Streitthema - die D-Linie.
Dazu gibt es gültige Beschlüsse. Nach der Regionsversammlung entscheidet in dieser Woche der Rat. Ich bin mir sehr sicher, dass es im Gespräch mit allen Betroffenen gelingen wird, ihre Bedenken auszuräumen.

Die SPD hat Sie im April 2012 als OB-Kandidaten nominiert. Warum muss es am 6. Juni noch einen Nominierungsparteitag geben?
Aus rechtlichen Gründen ist das so. Damals stand der Termin der OB-Wahl noch nicht fest.

Könnte es noch einen Gegenkandidaten geben?
Theoretisch vielleicht. Aber ich bin mir der Zustimmung sicher - in der SPD und bei der Mehrheit der Stadtgesellschaft.

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